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Antrag

Altschuldenhilfe für Kommunen und ostdeutsche Wohnungsgesellschaften

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 07.05.2026 BT-Drs. 21/5821
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der eine Altschuldenhilfe für Kommunen und ostdeutsche Wohnungsgesellschaften vorsieht.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einer finanzschwachen Gemeinde lebst, die von hohen Kassenkrediten betroffen ist.
  • Ja, wenn du in einer ostdeutschen Wohnungsgesellschaft wohnst, die unter Altschulden leidet.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Verwaltung einer Kommune arbeitest, die mit der Entschuldung befasst ist.
  • Ja, wenn du in einem Bundesland lebst, das finanziell zur Entschuldung beitragen muss.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die finanzielle Stabilität und Handlungsfähigkeit von Kommunen interessiert.
  • Ja, wenn du die gerechte Verteilung von Finanzlasten zwischen Bund, Ländern und Kommunen wichtig findest.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der hohen Verschuldung in Form von Kassen- und Liquiditätskrediten in vielen Gemeinden und Gemeindeverbänden gelöst werden, da diese die Handlungsfähigkeit der Kommunen stark einschränken und wichtige kommunale Leistungen gefährden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Viele Kommunen sind hoch verschuldet und haben Schwierigkeiten, ihre Kassen- und Liquiditätskredite abzubauen.

Geplant ist

Der Bund soll sich an der Entschuldung der Kommunen beteiligen und die Schulden ostdeutscher Wohnungsgesellschaften vollständig übernehmen.

Beispiel: Eine Gemeinde könnte durch die Bundesbeteiligung an der Entschuldung ihre finanziellen Spielräume zurückgewinnen und wichtige Projekte realisieren.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Finanzierung der Kommunen liegt hauptsächlich in der Verantwortung der Länder, und es gibt keine direkte Bundesbeteiligung an der Entschuldung.

Neu: Der Bund würde Finanzkompetenzen erhalten, um sich an der Entschuldung der Kommunen zu beteiligen und Schulden ostdeutscher Wohnungsgesellschaften zu übernehmen.

In der Praxis: Kommunen könnten schneller entschuldet werden, und die finanzielle Last würde teilweise vom Bund übernommen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Beteiligung des Bundes an der Entschuldung könnten finanzschwache Kommunen ihre Handlungsfähigkeit zurückgewinnen.
  • Die vollständige Übernahme der Schulden ostdeutscher Wohnungsgesellschaften durch den Bund könnte deren finanzielle Stabilität verbessern.

Zu beachten

  • Die Umsetzung würde zusätzliche Finanzmittel des Bundes erfordern.
  • Es könnte Diskussionen über die Verteilung der finanziellen Lasten zwischen Bund und Ländern geben.

Offene Fragen

  • Wie hoch wären die genauen Kosten für den Bund bei der Übernahme der Schulden?
  • Welche konkreten Maßnahmen wären nötig, um die strukturelle Neuordnung der Kommunalfinanzen umzusetzen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema ist relevant, weil es die finanzielle Stabilität und Handlungsfähigkeit von Kommunen betrifft, die für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen entscheidend sind.
  • Es gibt gesellschaftliche Diskussionen über die gerechte Verteilung von Finanzverantwortung zwischen Bund, Ländern und Kommunen.

Wer ist betroffen?

Finanz- und strukturschwache KommunenOstdeutsche WohnungsgesellschaftenBund und Länder in ihrer Rolle als Finanzierer