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Antrag

Anzahl staatlich subventioniert neu zu errichtender Gaskraftwerke durch den Wiedereinstieg in die Kernenergie verringern

Initiator: Ausschuss für Wirtschaft und Energie Eingereicht: 28.04.2026 BT-Drs. 21/5617
Aktueller Status:Beschlussempfehlung liegt vor
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Anzahl staatlich subventionierter neuer Gaskraftwerke durch einen Wiedereinstieg in die Kernenergie zu verringern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in der Energiebranche tätig bist, insbesondere im Bereich der Gaskraftwerke oder Kernkraftwerke.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Energieverbraucher bist, da sich die Energiequellen und möglicherweise die Kosten ändern könnten.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dich für die Energiepolitik und die Debatte um nachhaltige Energiequellen interessierst.
  • Ja, wenn dir die Endlagerung von Atommüll und die damit verbundenen Risiken wichtig sind.
  • Ja, wenn du die Kosten und Subventionen im Energiesektor kritisch betrachtest.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der subventionierte Neubau von Gaskraftwerken vermieden werden, da diese keine nachhaltige Lösung darstellen und bestehende Probleme in die Zukunft verschieben. Stattdessen wird ein Wiedereinstieg in die Kernenergie vorgeschlagen, um eine grundlastfähige Form der Stromerzeugung zu nutzen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit werden neue Gaskraftwerke geplant und subventioniert, um die Energieversorgung sicherzustellen.

Geplant ist

Der Antrag der AfD sieht vor, stattdessen in die Kernenergie zu investieren und bestehende Kernkraftwerksstandorte zu reaktivieren.

Beispiel: Statt ein neues Gaskraftwerk zu bauen, könnte ein stillgelegtes Kernkraftwerk wieder in Betrieb genommen werden, um die Stromversorgung zu sichern.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Energieversorgung stützt sich zunehmend auf erneuerbare Energien und subventionierte Gaskraftwerke.

Neu: Der Antrag schlägt vor, die Kernenergie wieder als wesentlichen Bestandteil der Energieversorgung zu etablieren.

In der Praxis: Es würde eine Rückkehr zur Nutzung von Kernenergie geben, was eine Neubewertung der Energieinfrastruktur und der damit verbundenen Sicherheits- und Umweltaspekte erfordern würde.

Mögliche Folgen

  • Durch die Reaktivierung von Kernkraftwerken könnten bestehende Infrastrukturkosten gesenkt werden.
  • Die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen für Gaskraftwerke könnte reduziert werden.
  • Es könnten zusätzliche Herausforderungen bei der Endlagerung von Atommüll entstehen.

Zu beachten

  • Die Reaktivierung von Kernkraftwerken könnte erhebliche Investitionen und staatliche Subventionen erfordern.
  • Die Sicherheitsstandards für Kernkraftwerke müssten umfassend überprüft und aktualisiert werden.
  • Die langfristige Lösung für die Endlagerung von Atommüll bleibt ungeklärt.

Offene Fragen

  • Wie hoch wären die Kosten für die Reaktivierung und den Betrieb von Kernkraftwerken?
  • Welche rechtlichen und regulatorischen Änderungen wären für einen Wiedereinstieg in die Kernenergie erforderlich?
  • Wie würde die Endlagerung des zusätzlichen Atommülls organisiert werden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema ist relevant, weil es die zukünftige Ausrichtung der Energiepolitik und die Balance zwischen erneuerbaren Energien und Kernenergie betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie Versorgungssicherheit, Kosten und Umweltverträglichkeit in Einklang gebracht werden können.

Wer ist betroffen?

Betreiber von GaskraftwerkenBetreiber von KernkraftwerkenEnergieverbraucherUmwelt- und Klimaschutzorganisationen