CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Antrag

Barrierefreie und inklusive Gesundheitsversorgung insbesondere für Frauen und Mädchen mit Behinderungen stärken

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 22.06.2026 BT-Drs. 21/6598
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die barrierefreie und inklusive Gesundheitsversorgung insbesondere für Frauen und Mädchen mit Behinderungen zu stärken.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du eine Frau oder ein Mädchen mit Behinderungen bist und medizinische Versorgung benötigst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Gesundheitseinrichtung arbeitest, die barrierefreie Dienstleistungen anbieten muss.
  • Ja, wenn du Angehöriger oder Betreuungsperson einer Frau oder eines Mädchens mit Behinderungen bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dir die Gleichberechtigung und Inklusion im Gesundheitswesen wichtig sind.
  • Ja, wenn du dich für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen einsetzt.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben erhebliche Versorgungsdefizite in der gynäkologischen, reproduktiven, geburtshilflichen und geschlechterspezifischen Gesundheitsversorgung von Frauen und Mädchen mit Behinderungen in Deutschland beheben. Ziel ist es, die bauliche und technische Barrierefreiheit zu verbessern, barrierefreie Kommunikation sicherzustellen und behinderungsbedingte Bedarfe besser im Vergütungssystem zu berücksichtigen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Frauen und Mädchen mit Behinderungen stoßen oft auf bauliche und kommunikative Barrieren im Gesundheitswesen. Ihre spezifischen Bedarfe werden im Vergütungssystem häufig nicht ausreichend berücksichtigt.

Geplant ist

Es sollen umfassende bauliche, kommunikative und digitale Barrierefreiheit im Gesundheitswesen sichergestellt werden. Gesundheitsleistungen sollen wohnortnah und ohne lange Wartezeiten verfügbar sein.

Beispiel: Eine Frau mit Behinderungen könnte in Zukunft leichter einen barrierefreien Zugang zu gynäkologischen Untersuchungen erhalten und verständliche Informationen über ihre Behandlungsoptionen bekommen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die gesundheitliche Regelversorgung berücksichtigt die Bedarfe von Frauen und Mädchen mit Behinderungen oft nicht systematisch.

Neu: Die Regelversorgung soll barrierefrei gestaltet und durch bedarfsgerechte Unterstützungs- und Spezialangebote ergänzt werden.

In der Praxis: Frauen und Mädchen mit Behinderungen könnten gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsleistungen und Informationen erhalten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Verbesserung der Barrierefreiheit könnten Frauen und Mädchen mit Behinderungen besseren Zugang zu Gesundheitsleistungen erhalten.
  • Die Umsetzung könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Gesundheitseinrichtungen erfordern, um die Barrierefreiheit sicherzustellen.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der Maßnahmen wären möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel und Ressourcen erforderlich.
  • Gesundheitseinrichtungen müssten möglicherweise ihre Infrastruktur und Kommunikationsmittel anpassen, um Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Offene Fragen

  • Wie sollen die erforderlichen finanziellen Mittel für die Umsetzung bereitgestellt werden?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Barrierefreiheit in allen Gesundheitseinrichtungen sicherzustellen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Gleichberechtigung und Inklusion von Frauen und Mädchen mit Behinderungen im Gesundheitswesen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen verbessert und barrierefrei gestaltet werden kann.

Wer ist betroffen?

Frauen und Mädchen mit BehinderungenGesundheitseinrichtungenAngehörige und Betreuungspersonen