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Antrag

Bundeskaderathletinnen und -athleten finanziell und sozial absichern sowie anschließende Berufsperspektiven ermöglichen

Initiator: Haushaltsausschuss Eingereicht: 30.01.2026 BT-Drs. 21/3956
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der eine verbindliche finanzielle und soziale Mindestsicherung für Bundeskaderathletinnen und -athleten sowie die Schaffung anschließender Berufsperspektiven vorsieht.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Bundeskaderathletin oder -athlet tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Bildungseinrichtung arbeitest, die mit Athletinnen und Athleten kooperiert.
  • Ja, wenn du im Bereich der Sportförderung tätig bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die finanzielle Absicherung von Sportlerinnen und Sportlern interessiert.
  • Ja, wenn du die Förderung des Spitzensports in Deutschland für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll eine finanzielle und soziale Mindestsicherung für Bundeskaderathletinnen und -athleten eingeführt werden, um ihnen eine Ausbildung oder ein Studium parallel zur sportlichen Karriere zu ermöglichen und ihnen nach dem Ausscheiden aus dem Kader eine Übergangsfrist zu gewähren.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Bundeskaderathletinnen und -athleten erhalten keine einheitliche finanzielle Mindestsicherung und müssen individuelle Lösungen für ihre soziale Absicherung und berufliche Zukunft finden.

Geplant ist

Es soll eine verbindliche Mindestsicherung von mindestens 1.800 Euro brutto pro Monat eingeführt werden, die es Athletinnen und Athleten ermöglicht, parallel eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren. Zudem sollen sie sozialversichert sein und Arbeitnehmerrechte in Anspruch nehmen können.

Beispiel: Eine Athletin könnte während ihrer sportlichen Karriere ein Studium finanzieren und wäre sozial abgesichert, ohne sich um die finanzielle Unterstützung sorgen zu müssen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die finanzielle und soziale Absicherung von Bundeskaderathletinnen und -athleten ist nicht einheitlich geregelt.

Neu: Eine verbindliche Mindestsicherung würde eingeführt, die über den Bundeshaushalt im Rahmen der Sportförderung finanziert wird.

In der Praxis: Athletinnen und Athleten hätten eine gesicherte finanzielle Grundlage während und nach ihrer sportlichen Karriere.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung der Mindestsicherung könnten Bundeskaderathletinnen und -athleten besser in der Lage sein, ihre sportliche Karriere mit einer Ausbildung oder einem Studium zu verbinden.
  • Die Finanzierung der Maßnahmen würde zusätzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt erfordern.

Zu beachten

  • Die Umsetzung der Mindestsicherung würde eine Anpassung der bestehenden Sportförderungsstrukturen erfordern.
  • Es könnten zusätzliche Verwaltungsaufgaben entstehen, um die Einhaltung der neuen Regelungen zu überwachen.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die zusätzlichen Mittel für die Mindestsicherung im Bundeshaushalt bereitgestellt werden?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die berufliche Integration nach dem Ausscheiden aus dem Kader zu unterstützen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle und soziale Absicherung von Spitzensportlerinnen und -sportlern betrifft und die Frage aufwirft, wie diese während und nach ihrer sportlichen Karriere unterstützt werden können.

Wer ist betroffen?

Bundeskaderathletinnen und -athletenBildungseinrichtungen, die mit Athletinnen und Athleten kooperierenBundeshaushalt im Rahmen der Sportförderung