Bundesprogramm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" bedarfsgerecht ausbauen und die vierte Förderphase für die Jahre 2028 bis 2032 nachhaltig verstetigen
Worum geht es?
Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, um das Bundesprogramm 'Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung' bedarfsgerecht auszubauen und die vierte Förderphase für die Jahre 2028 bis 2032 nachhaltig zu verstetigen.
Betrifft dich das?
Direkt betroffen
- Ja, wenn du als Kind oder Jugendlicher in einer benachteiligten Wohnlage lebst und Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten suchst.
Indirekt betroffen
- Ja, wenn du in einer kulturellen Einrichtung arbeitest, die von den Fördermitteln profitieren könnte.
- Ja, wenn du in einer zivilgesellschaftlichen Organisation tätig bist, die solche Fördermittel beantragt.
Gesellschaftliches Interesse
- Ja, wenn dich die Chancengleichheit im Bildungsbereich interessiert.
- Ja, wenn du die kulturelle Infrastruktur in Deutschland für erhaltenswert hältst.
Ziel des Vorhabens
Laut den Initiatoren soll das Vorhaben dazu beitragen, Bildungsbenachteiligungen zu verringern, indem es außerschulische kulturelle Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Wohn- und Lebenslagen schafft. Es soll die soziale Herkunft weniger entscheidend für den individuellen Bildungserfolg und die gesellschaftlichen Teilhabechancen machen.
Was ändert sich konkret?
Was ändert sich?
Aktuelle Situation
Das Bundesprogramm 'Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung' bietet seit 2013 außerschulische kulturelle Bildungsangebote für benachteiligte Kinder und Jugendliche an. Die dritte Förderphase endet 2027.
Geplant ist
Die vierte Förderphase des Programms soll für die Jahre 2028 bis 2032 nachhaltig verstetigt und bedarfsgerecht ausgebaut werden, um weiterhin Bildungsbenachteiligungen zu verringern.
Beispiel: Ein Jugendlicher aus einer einkommensschwachen Familie könnte auch nach 2027 weiterhin an einem Musikprojekt in seiner Stadt teilnehmen, das durch das Programm gefördert wird.
Auswirkungen auf bestehende Abläufe
Bisher: Die Finanzierung des Programms ist derzeit zeitlich befristet und endet mit der dritten Förderphase im Jahr 2027.
Neu: Die vierte Förderphase soll langfristig gesichert und bedarfsgerecht ausgebaut werden.
In der Praxis: Kulturelle Einrichtungen und zivilgesellschaftliche Akteure hätten mehr Planungssicherheit und könnten ihre Angebote langfristig fortführen.
Mögliche Folgen
- Durch die Verstetigung des Programms könnten mehr Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten erhalten.
- Kulturelle Einrichtungen könnten eine stabilere finanzielle Basis erhalten, um ihre Programme fortzuführen.
Zu beachten
- Die langfristige Finanzierung des Programms muss gesichert werden, um die geplante Verstetigung zu ermöglichen.
- Es könnte zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstehen, um die bedarfsgerechte Ausgestaltung der Förderphase zu gewährleisten.
Offene Fragen
- Wie genau soll die bedarfsgerechte Ausgestaltung der vierten Förderphase umgesetzt werden?
- Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die langfristige Finanzierung des Programms sicherzustellen?
Warum reden viele darüber?
- Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es um die Chancengleichheit im Bildungsbereich und den Erhalt der kulturellen Infrastruktur in Deutschland geht.
- In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie soziale Herkunft weniger Einfluss auf Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe haben kann.