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Antrag

Deutschland braucht mehr Kinder - Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 05.05.2026 BT-Drs. 21/5757
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der die Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung fordert. Das Institut soll künftig als 'Bundesinstitut für Deutsche Bevölkerungsentwicklung' im Geschäftsbereich eines neu zu gründenden 'Bundesministeriums für Familie und Bevölkerungsentwicklung' arbeiten.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du im Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung arbeitest.
  • Ja, wenn du in der bevölkerungswissenschaftlichen Forschung tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Politik Entscheidungen triffst, die auf Bevölkerungsdaten basieren.
  • Ja, wenn du in einem sozialen Sicherungssystem tätig bist, das von Bevölkerungsentwicklung betroffen ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die demografische Entwicklung Deutschlands interessiert.
  • Ja, wenn du die Zukunftsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die bevölkerungswissenschaftliche Forschung gestärkt werden, um politische Entscheidungen besser zu unterstützen und die sozialen Sicherungssysteme zukunftsfähig zu machen. Dies soll durch die Neuausrichtung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung geschehen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) ist eine nicht rechtsfähige Einrichtung, die sich mit Migration und Mobilität sowie demografischem Wandel und Alterung befasst.

Geplant ist

Das Bundesinstitut soll in eine rechtsfähige Anstalt umgewandelt werden und sich auf die Forschungsschwerpunkte Familie und Fertilität, urbane und ländliche Räume sowie Demographieziele für ein junges Deutschland konzentrieren.

Beispiel: Das Institut würde verstärkt an Projekten arbeiten, die sich mit der Verjüngung der deutschen Bevölkerung befassen, um Handlungsempfehlungen für die Politik zu entwickeln.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das BiB ist Teil des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und hat keine eigenständige Rechtsfähigkeit.

Neu: Das neue Bundesinstitut für Deutsche Bevölkerungsentwicklung soll eine bundesunmittelbare rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts werden, die direkt dem neu zu gründenden Bundesministerium für Familie und Bevölkerungsentwicklung untersteht.

In der Praxis: Das Institut würde mehr Autonomie erhalten und könnte seine Forschungsschwerpunkte eigenständiger gestalten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Umwandlung in eine rechtsfähige Anstalt könnte das Institut mehr Ressourcen und Personal für seine Forschungsaufgaben erhalten.
  • Die Neuausrichtung könnte zu einer verstärkten Fokussierung auf nationale demografische Ziele führen.

Zu beachten

  • Die Umstrukturierung könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.
  • Es könnte Herausforderungen bei der Neuausrichtung der Forschungsschwerpunkte geben, insbesondere bei der Priorisierung von Themen.

Offene Fragen

  • Wie genau soll die Finanzierung des neu ausgerichteten Instituts erfolgen?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die angestrebte Verjüngung der Bevölkerung zu erreichen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben erhält Aufmerksamkeit, da es die demografische Entwicklung Deutschlands und die Zukunftsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie eine aktivere Bevölkerungspolitik die Herausforderungen des demografischen Wandels adressieren kann.

Wer ist betroffen?

Wissenschaftler im Bereich BevölkerungsforschungMitarbeiter des Bundesinstituts für BevölkerungsforschungPolitische Entscheidungsträger, die auf bevölkerungswissenschaftliche Daten angewiesen sind
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