Digitale Teilhabe im Alter stärken - Selbstbestimmung sichern und digitale Ungleichheit verhindern
Worum geht es?
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die digitale Teilhabe älterer Menschen zu stärken, ihre Selbstbestimmung zu sichern und digitale Ungleichheit zu verhindern.
Betrifft dich das?
Direkt betroffen
- Ja, wenn du älter bist und Unterstützung bei der Nutzung digitaler Angebote benötigst.
Indirekt betroffen
- Ja, wenn du Angehöriger einer älteren Person bist und bei der Nutzung digitaler Angebote hilfst.
- Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das digitale Dienstleistungen für ältere Menschen anbietet.
Gesellschaftliches Interesse
- Ja, wenn dich die digitale Teilhabe älterer Menschen interessiert.
- Ja, wenn du dich für die Vermeidung digitaler Ungleichheit einsetzt.
Ziel des Vorhabens
Laut den Initiatoren soll der Zugang älterer Menschen zu digitalen Angeboten verbessert werden, um ihre gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen und digitale Ungleichheiten zu verringern. Dies soll durch Unterstützung beim Erwerb digitaler Kompetenzen und durch die Bereitstellung sicherer, benutzerfreundlicher digitaler Angebote erreicht werden.
Was ändert sich konkret?
Was ändert sich?
Aktuelle Situation
Viele ältere Menschen nutzen das Internet regelmäßig, benötigen jedoch Unterstützung bei komplexeren Anwendungen. Unterstützung erfolgt oft durch Angehörige oder das private Umfeld.
Geplant ist
Es sollen niedrigschwellige, wohnortnahe und alltagsorientierte Unterstützungsangebote geschaffen werden, die den unterschiedlichen Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werden.
Beispiel: Ältere Menschen könnten künftig in lokalen Lern- und Beratungsangeboten Unterstützung finden, um digitale Anwendungen sicher und selbstbestimmt zu nutzen.
Auswirkungen auf bestehende Abläufe
Bisher: Ältere Menschen erhalten Unterstützung bei der Nutzung digitaler Anwendungen überwiegend durch Angehörige oder das private Umfeld.
Neu: Es sollen verstärkt öffentliche und leicht zugängliche Unterstützungsangebote geschaffen werden.
In der Praxis: Ältere Menschen ohne soziales Umfeld könnten leichter Zugang zu Unterstützung bei digitalen Anwendungen erhalten.
Mögliche Folgen
- Durch die Schaffung neuer Unterstützungsangebote könnte die digitale Teilhabe älterer Menschen verbessert werden.
- Unternehmen könnten stärker in die Pflicht genommen werden, benutzerfreundliche digitale Angebote bereitzustellen.
Zu beachten
- Die Umsetzung der Unterstützungsangebote erfordert möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel.
- Es könnte ein erhöhter organisatorischer Aufwand entstehen, um die Angebote wohnortnah und alltagsorientiert zu gestalten.
Offene Fragen
- Wie sollen die neuen Unterstützungsangebote finanziert werden?
- Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Angebote bekannt zu machen und zugänglich zu gestalten?
Warum reden viele darüber?
- Das Thema ist relevant, weil es die digitale Teilhabe älterer Menschen und die Vermeidung sozialer Ausgrenzung in einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft betrifft.