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Antrag

Echte Perspektiven statt Kettenbefristungen - Gute Arbeitsbedingungen für gute Wissenschaft

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 21.05.2026 BT-Drs. 21/6103
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu ändern, um bessere Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler zu schaffen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Wissenschaftler oder Wissenschaftlerin in einer befristeten Anstellung arbeitest.
  • Ja, wenn du als Promovierender oder Postdoktorand tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Hochschule oder Forschungseinrichtung arbeitest, die von Änderungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes betroffen wäre.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich interessiert, wie Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft gestaltet werden.
  • Ja, wenn du die Förderung von Wissenschaft und Forschung für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die unzureichenden Arbeitsbedingungen im Wissenschaftsbereich verbessern, indem es Mindeststandards und transparente Karrierewege einführt. Ziel ist es, die Planbarkeit und Verlässlichkeit von wissenschaftlichen Karrieren zu erhöhen und die Befristung von Verträgen zu reduzieren.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz erlaubt befristete Anstellungen ohne klare Mindeststandards für die Vertragslaufzeiten.

Geplant ist

Es sollen Mindestvertragslaufzeiten eingeführt werden, und die wissenschaftliche Qualifizierung soll ausschließlich als Promotion definiert werden. Nach der Promotion sollen unbefristete Anstellungen die Regel sein.

Beispiel: Ein Postdoktorand, der bisher nur befristete Verträge erhält, könnte nach der Änderung des Gesetzes eine unbefristete Anstellung bekommen, wenn er überwiegend Daueraufgaben übernimmt.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Befristete Verträge sind im Wissenschaftsbereich weit verbreitet, oft ohne klare Perspektive auf eine unbefristete Anstellung.

Neu: Mit der geplanten Gesetzesänderung sollen unbefristete Anstellungen nach der Promotion die Regel werden, sofern keine sachlichen Befristungsgründe vorliegen.

In der Praxis: Wissenschaftler hätten mehr Planungssicherheit und könnten sich langfristiger in ihrer Karriere orientieren.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung von Mindestvertragslaufzeiten könnte die Planbarkeit für Wissenschaftler verbessert werden.
  • Die Verpflichtung zu unbefristeten Anstellungen könnte den Konkurrenzdruck im akademischen Mittelbau verringern.

Zu beachten

  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen müssten ihre Personalplanung anpassen, um den neuen gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Es könnte zusätzlicher Verwaltungsaufwand entstehen, um die Einhaltung der neuen Regelungen zu gewährleisten.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die Mindestvertragslaufzeiten definiert werden?
  • Welche finanziellen Auswirkungen hätte die Umstellung auf unbefristete Anstellungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft und die Karriereperspektiven von Wissenschaftlern betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie die Balance zwischen befristeten und unbefristeten Anstellungen in der Wissenschaft gestaltet werden kann.

Wer ist betroffen?

Wissenschaftler, insbesondere Promovierende und PostdoktorandenHochschulen und Forschungseinrichtungen