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Antrag

Ein Bürgerfonds für eine bessere ergänzende Altersvorsorge - Einfach, sicher, renditestark

Initiator: Finanzausschuss Eingereicht: 25.03.2026 BT-Drs. 21/4996
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der die Einführung eines Bürgerfonds als öffentlich verwaltetes Standardprodukt für die private Altersvorsorge vorsieht. Der Fonds soll kostengünstig, renditestark und nachhaltig sein.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in die private Altersvorsorge investieren möchtest.
  • Ja, wenn du als Selbstständiger an einem Altersvorsorgeprogramm teilnehmen möchtest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Anbieter von Altersvorsorgeprodukten bist und deine Angebote anpassen musst.
  • Ja, wenn du in einem kleinen oder mittleren Unternehmen arbeitest, das betriebliche Altersvorsorge anbieten möchte.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich interessiert, wie Altersvorsorgeprodukte in Deutschland gestaltet und reguliert werden.
  • Ja, wenn du Wert auf nachhaltige und renditestarke Investitionsmöglichkeiten legst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die private Altersvorsorge revitalisiert werden, indem Hemmnisse hinsichtlich Attraktivität und Verbreitung durch Anpassungen der Produktvorgaben und Vereinfachungen bei der steuerlichen Förderung beseitigt werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die private Altersvorsorge ist durch komplexe Produktvorgaben und steuerliche Förderungen geprägt, die für viele Bürger unattraktiv sind.

Geplant ist

Ein Bürgerfonds soll als einfaches, kostengünstiges und renditestarkes Standardprodukt eingeführt werden, das automatisch einen Teil des Gehalts in die Altersvorsorge investiert, sofern nicht aktiv widersprochen wird ('opt-out').

Beispiel: Ein Arbeitnehmer würde automatisch in den Bürgerfonds einzahlen, es sei denn, er entscheidet sich aktiv dagegen. Der Fonds legt das Geld breit diversifiziert und nachhaltig an.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Altersvorsorgeprodukte sind oft teuer und schwer vergleichbar, mit hohen Abschlusskosten und wenig Flexibilität in der Auszahlungsphase.

Neu: Der Bürgerfonds würde als kostengünstiges und renditestarkes Produkt angeboten, mit flexiblen Auszahlungsplänen und einer besseren Vergleichbarkeit der Produkte.

In der Praxis: Bürger könnten einfacher und kostengünstiger in die Altersvorsorge investieren, mit mehr Transparenz und Auswahlmöglichkeiten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung des Bürgerfonds könnte die private Altersvorsorge für viele Bürger attraktiver werden.
  • Die Verteilung der Abschlusskosten über die gesamte Vertragslaufzeit könnte die finanzielle Belastung bei einem Anbieterwechsel reduzieren.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung des Bürgerfonds wären möglicherweise zusätzliche Verwaltungsstrukturen erforderlich.
  • Die Einführung eines öffentlich verwalteten Fonds könnte die Marktstellung privater Anbieter beeinflussen.

Offene Fragen

  • Wie genau soll die Verwaltung des Bürgerfonds organisiert werden?
  • Welche konkreten Nachhaltigkeitskriterien werden für Investitionen im Bürgerfonds angewendet?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Zukunft der privaten Altersvorsorge und die finanzielle Absicherung im Alter betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie kostengünstige und nachhaltige Altersvorsorgeprodukte gestaltet werden können.

Wer ist betroffen?

Bürgerinnen und Bürger, die private Altersvorsorge betreiben möchten.Anbieter von Altersvorsorgeprodukten.Selbstständige und andere Erwerbstätige, die nicht automatisch über die Lohnabrechnung an Altersvorsorgeprogrammen teilnehmen.