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Antrag

Energieversorgung sichern - Bezahlbar, erneuerbar und dezentral

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 09.06.2026 BT-Drs. 21/6360
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, den Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) sowie weitere energiepolitische Maßnahmen zu überarbeiten. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und die Energieversorgung dezentraler, bezahlbarer und klimafreundlicher zu gestalten.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Betreiber einer erneuerbaren Energieanlage bist.
  • Ja, wenn du in einem Haushalt lebst, das von steigenden Strompreisen betroffen sein könnte.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Kommune arbeitest, die dezentrale Energieversorgung fördern möchte.
  • Ja, wenn du in einem Unternehmen tätig bist, das auf kosteneffiziente Energieversorgung angewiesen ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die langfristige Sicherung der Energieversorgung interessiert.
  • Ja, wenn dir der Ausbau erneuerbarer Energien und der Klimaschutz wichtig sind.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben sicherstellen, dass die Energieversorgung klimafreundlich, kosteneffizient und krisenfest gestaltet wird. Es wird kritisiert, dass der derzeitige Gesetzesentwurf der Bundesregierung den Neubau von Gaskraftwerken subventioniert und damit Klimaziele, fairen Wettbewerb und die Kosteneffizienz gefährdet.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der aktuelle Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG) subventioniert den Neubau von Gaskraftwerken.

Geplant ist

Die Fraktion DIE LINKE fordert, den Entwurf so zu ändern, dass der Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung aller Sektoren beschleunigt werden. Zudem soll der Ausstieg aus fossilen Gasen vorbereitet und dezentrale, innovative Lösungen gefördert werden.

Beispiel: Statt neue Gaskraftwerke zu subventionieren, könnten künftig erneuerbare Energieparks mit Wind-, Solaranlagen und Speichern gefördert werden, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Netzausbaukosten zu senken.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das bestehende System fördert den Neubau von Gaskraftwerken und benachteiligt klimafreundliche Alternativen.

Neu: Der Antrag fordert, dass die Förderung auf erneuerbare Energien und dezentrale Strukturen umgestellt wird.

In der Praxis: Es könnten mehr dezentrale Energieprojekte entstehen, die auf erneuerbaren Energien basieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern.

Mögliche Folgen

  • Durch die Förderung erneuerbarer Energien könnte die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduziert werden.
  • Die Umstellung auf dezentrale Strukturen könnte den Netzausbaubedarf und die damit verbundenen Kosten senken.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der vorgeschlagenen Änderungen wären möglicherweise zusätzliche Investitionen in erneuerbare Energien und Speichertechnologien erforderlich.
  • Die Umstellung könnte kurzfristig zu Herausforderungen bei der Sicherstellung der Versorgungssicherheit führen, insbesondere bei Dunkelflauten.

Offene Fragen

  • Wie sollen die vorgeschlagenen Änderungen konkret finanziert werden?
  • Welche technischen Maßnahmen sind erforderlich, um die Versorgungssicherheit während der Umstellung zu gewährleisten?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die zukünftige Ausrichtung der Energieversorgung betrifft, insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz und Kosteneffizienz.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie erneuerbare Energien stärker gefördert und fossile Brennstoffe reduziert werden können, um die Klimaziele zu erreichen.

Wer ist betroffen?

Haushalte und Unternehmen, die von steigenden Strompreisen betroffen sein könnten.Betreiber von Gaskraftwerken und erneuerbaren Energieanlagen.Kommunen und lokale Energieversorger, die dezentrale Strukturen fördern möchten.