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Antrag

Entlastung statt Belastung für Beitragszahlende und Betriebe - Krankenkassenbeiträge jetzt senken

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 05.05.2026 BT-Drs. 21/5753
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der eine Senkung der Krankenkassenbeiträge um zwei Prozentpunkte zum 1. Januar 2027 fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du gesetzlich krankenversichert bist, da deine Beiträge gesenkt würden.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du ein Arbeitgeber bist, da deine Lohnnebenkosten durch die Senkung der Krankenkassenbeiträge sinken würden.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die wirtschaftliche Entlastung von Bürgern und Betrieben interessiert.
  • Ja, wenn du dich für die finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung interessierst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Beitragszahlenden und Betriebe entlasten, indem die Krankenkassenbeiträge gesenkt werden. Dies soll die Kaufkraft stärken und die wirtschaftliche Belastung in einer Phase unsicherer Konjunkturaussichten reduzieren.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt derzeit 3,13 Prozent, was zu einer Gesamtbelastung von rund 8,9 Prozent des beitragspflichtigen Bruttolohns für Beschäftigte und Arbeitgeber führt.

Geplant ist

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sollen zum 1. Januar 2027 um zwei Prozentpunkte gesenkt werden.

Beispiel: Ein Beschäftigter mit einem Jahreseinkommen von 42.000 Euro würde durch die Beitragssenkung um rund 420 Euro pro Jahr entlastet werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die gesetzliche Krankenversicherung finanziert sich durch Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber, die regelmäßig ansteigen.

Neu: Die Beiträge sollen um zwei Prozentpunkte gesenkt werden, um die finanzielle Belastung zu reduzieren.

In der Praxis: Versicherte und Arbeitgeber würden weniger für die Krankenversicherung zahlen, was die Kaufkraft der Versicherten stärkt und die Lohnnebenkosten der Arbeitgeber senkt.

Mögliche Folgen

  • Durch die Senkung der Krankenkassenbeiträge könnten Beschäftigte mehr Netto vom Bruttoeinkommen haben.
  • Betriebe könnten durch reduzierte Lohnnebenkosten finanziell entlastet werden.
  • Die Kaufkraft der Versicherten könnte gestärkt werden, was sich positiv auf den Konsum auswirken könnte.

Zu beachten

  • Die Senkung der Beiträge müsste durch Einsparungen oder andere Maßnahmen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert werden.
  • Es bleibt offen, wie die langfristige finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung sichergestellt werden kann, wenn die Beiträge gesenkt werden.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die Einsparungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung realisiert werden, um die Beitragssenkung zu finanzieren?
  • Welche Maßnahmen sind geplant, um die langfristige finanzielle Stabilität der gesetzlichen Krankenversicherung sicherzustellen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle Entlastung von Millionen gesetzlich Versicherten und Betrieben betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Balance zwischen Entlastung der Beitragszahler und der finanziellen Stabilität der Krankenversicherung erreicht werden kann.

Wer ist betroffen?

Gesetzlich VersicherteArbeitgeberBetriebe