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Antrag

Entschließung des Bundesrates "Heimische Industrie stärken - CO2-Preisanstieg temporär aussetzen"

Initiator: Sachsen-Anhalt Eingereicht: 10.06.2026 BT-Drs. 362/26
Aktueller Status:In der Beratung (Einzelheiten siehe Vorgangsablauf)
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Das Land Sachsen-Anhalt hat einen Antrag für eine Entschließung des Bundesrates eingebracht, die vorsieht, den Anstieg der CO2-Preise temporär auszusetzen, um die heimische Industrie zu stärken.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Industrieunternehmen arbeitest, das von den CO2-Preisen betroffen ist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Verbraucher bist und von steigenden Energiepreisen betroffen sein könntest.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Balance zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit interessiert.
  • Ja, wenn du die Energieversorgungssicherheit in Deutschland wichtig findest.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der vorübergehende Stopp des CO2-Preisanstiegs die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie sichern und die Energieversorgung bezahlbar halten, während gleichzeitig die Klimaschutzziele eingehalten werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die nationale CO2-Bepreisung auf fossile Brennstoffe erhöht die Kosten für Wärme und Kraftstoffe.

Geplant ist

Der Anstieg der CO2-Preise soll temporär ausgesetzt werden, um die Kosten für Unternehmen und Verbraucher zu stabilisieren.

Beispiel: Ein Unternehmen könnte vorübergehend niedrigere Energiekosten haben, was seine internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die CO2-Bepreisung erfolgt nach einem festgelegten Preispfad, der regelmäßig angepasst wird.

Neu: Der Preispfad soll temporär ausgesetzt werden, um eine Anpassung an die europäische Harmonisierung zu ermöglichen.

In der Praxis: Unternehmen hätten mehr Planungssicherheit und könnten Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen besser abstimmen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Aussetzung des CO2-Preisanstiegs könnten Unternehmen kurzfristig Energiekosten sparen.
  • Die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie könnte im internationalen Vergleich gestärkt werden.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der Übergangslösung könnten zusätzliche Maßnahmen erforderlich sein, um Unternehmen, die bereits in Klimaschutz investiert haben, nicht zu benachteiligen.
  • Die langfristige Einhaltung der Klimaschutzziele muss trotz temporärer Anpassungen gewährleistet sein.

Offene Fragen

  • Wie genau soll die Übergangslösung für Unternehmen ausgestaltet werden, die Klimaschutzmaßnahmen nicht kurzfristig umsetzen können?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Versorgungssicherheit bei einem frühzeitigen Ausscheiden der Kohlekraftwerke zu gewährleisten?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Balance zwischen der Stärkung der heimischen Industrie und der Einhaltung der Klimaschutzziele betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie während einer Energiekrise erhalten bleiben kann.

Wer ist betroffen?

IndustrieunternehmenVerbraucherinnen und VerbraucherUnternehmen, die in Klimaschutzmaßnahmen investieren