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Antrag

Entschließung des Bundesrates: Verlässliche Umsetzung des Offshore-Windenergieausbaus

Initiator: Nordrhein-Westfalen Eingereicht: 29.04.2026 BT-Drs. 245/26
Aktueller Status:Angenommen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Länder Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben eine Entschließung zur verlässlichen Umsetzung des Offshore-Windenergieausbaus eingebracht. Der Bundesrat hat dieser Entschließung zugestimmt.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Betreiber eines Offshore-Windparks bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit der Umsetzung der Energiewende befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dich für den Ausbau erneuerbarer Energien interessierst.
  • Ja, wenn dir die Reduzierung der Abhängigkeit von Energieimporten wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Offshore-Windenergie als tragende Säule im erneuerbaren Energiesystem ausgebaut werden, um die Abhängigkeit von Energieimporten zu reduzieren und die Energiewende zu unterstützen. Zudem soll die Planungs- und Investitionssicherheit durch ein angepasstes Ausschreibungsdesign verbessert werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es ein Ausschreibungsdesign für Offshore-Windenergie, das in der Vergangenheit erfolglos war.

Geplant ist

Das Ausschreibungsdesign soll angepasst werden, um erfolgreichere Ausschreibungen zu ermöglichen und die Planungs- und Investitionssicherheit zu erhöhen.

Beispiel: Zukünftig könnten Ausschreibungen für Offshore-Windparks unter einem neuen Design stattfinden, das sich an erfolgreichen Modellen wie dem britischen orientiert.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das bisherige Ausschreibungsdesign führte zu erfolglosen Ausschreibungen.

Neu: Ein neues Ausschreibungsdesign soll eingeführt werden, das die Rahmenbedingungen für Betreiber verbessert und die Kosten für Stromkunden begrenzt.

In der Praxis: Betreiber von Offshore-Windparks könnten von stabileren Rahmenbedingungen profitieren, während Stromkunden von begrenzten Kosten profitieren könnten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Anpassung des Ausschreibungsdesigns könnte die Planungs- und Investitionssicherheit für Offshore-Windprojekte erhöht werden.
  • Die Einführung von Differenzverträgen könnte die Risiken für Betreiber verringern und die Kosten für Stromkunden stabilisieren.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung des neuen Ausschreibungsdesigns wäre eine frühzeitige und umfassende Beteiligung der Länder notwendig.
  • Die Anpassung des Ausschreibungsdesigns könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.

Offene Fragen

  • Wie genau soll das neue Ausschreibungsdesign aussehen und welche konkreten Änderungen sind geplant?
  • Welche finanziellen Auswirkungen hätte die Einführung von Differenzverträgen auf das EEG-Konto?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Weiterentwicklung der Offshore-Windenergie und damit einen wichtigen Teil der Energiewende betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Planungs- und Investitionssicherheit für erneuerbare Energien verbessert werden kann.

Wer ist betroffen?

Betreiber von Offshore-WindparksBundesregierungBundesländer