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Antrag

Entschließung des Bundesrates zur kurzfristigen Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Unternehmen bei den Energiepreisen sowie zur Einführung eines Klimageldes zur sozialen Rückverteilung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung

Initiator: Thüringen Eingereicht: 04.06.2026 BT-Drs. 347/26
Aktueller Status:In der Beratung (Einzelheiten siehe Vorgangsablauf)
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Freistaat Thüringen hat einen Antrag im Bundesrat eingebracht, der eine Entschließung zur kurzfristigen Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Unternehmen bei den Energiepreisen und zur Einführung eines Klimageldes zur sozialen Rückverteilung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Haushalt mit niedrigem oder mittlerem Einkommen lebst.
  • Ja, wenn du ein kleines oder mittleres Unternehmen betreibst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Region mit hohen Energiepreisen wohnst.
  • Ja, wenn du im Bereich der Energieversorgung tätig bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die soziale Ausgewogenheit der CO2-Bepreisung interessiert.
  • Ja, wenn du die Einführung eines Klimageldes für gerecht hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Belastung durch hohe Energiepreise für private Haushalte und kleine sowie mittlere Unternehmen verringern und die sozialen Auswirkungen der CO2-Bepreisung abfedern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Aktuell sind die Energiepreise hoch, und die temporäre Absenkung der Energiesteuer für Kraftstoffe ist ausgelaufen.

Geplant ist

Es wird eine befristete Aussetzung der nationalen CO2-Bepreisung für Kraftstoffe und Brennstoffe geprüft, um die Energiepreise zu senken. Zudem soll ein bundesweites Klimageld eingeführt werden.

Beispiel: Verbraucher könnten durch die Aussetzung der CO2-Bepreisung niedrigere Kosten für Benzin und Heizöl erleben.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die CO2-Bepreisung wird schrittweise im Verkehrs- und Wärmesektor angehoben, ohne spezifische Ausgleichsmaßnahmen.

Neu: Ein nationaler Klima-Sozialplan soll erstellt werden, der Entlastungs- und Fördermaßnahmen beschreibt, um die CO2-Bepreisung sozial abzufedern.

In der Praxis: Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen könnten gezielte finanzielle Unterstützung erhalten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Aussetzung der CO2-Bepreisung könnten die Energiepreise kurzfristig sinken.
  • Die Einführung eines Klimageldes könnte die finanzielle Belastung durch die CO2-Bepreisung ausgleichen.

Zu beachten

  • Die Aussetzung der CO2-Bepreisung könnte die Klimaziele kurzfristig beeinträchtigen.
  • Die Finanzierung des Klimageldes müsste geklärt werden.

Offene Fragen

  • Wie genau soll das Klimageld finanziert werden?
  • Welche konkreten Maßnahmen werden im Klima-Sozialplan enthalten sein?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle Belastung durch Energiepreise und die soziale Gerechtigkeit der CO2-Bepreisung betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie soziale Ausgleichsmechanismen gestaltet werden können, um die Akzeptanz der CO2-Bepreisung zu erhöhen.

Wer ist betroffen?

Private Haushalte, insbesondere mit niedrigen und mittleren EinkommenKleine und mittlere UnternehmenMenschen in ländlichen RäumenPendlerinnen und Pendler