Entschließung des Bundesrates zur Wiederaufnahme und Verstetigung des Zukunftsprogramms Kino (ZPK) oder zur Einrichtung einer vergleichbaren investiven Kinoförderung auf Bundesebene
Worum geht es?
Die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben eine Entschließung im Bundesrat eingebracht, die die Wiederaufnahme und Verstetigung des Zukunftsprogramms Kino (ZPK) oder die Einrichtung einer vergleichbaren investiven Kinoförderung auf Bundesebene fordert.
Betrifft dich das?
Direkt betroffen
- Ja, wenn du ein Kino betreibst, insbesondere in ländlichen oder strukturschwachen Regionen.
- Ja, wenn du in einem kleinen oder mittleren Kino arbeitest.
Indirekt betroffen
- Ja, wenn du in einer Kommune lebst, die auf Kinos als kulturelle Infrastruktur angewiesen ist.
- Ja, wenn du als Zulieferer oder Dienstleister für Kinos tätig bist.
Gesellschaftliches Interesse
- Ja, wenn dir der Erhalt kultureller Einrichtungen in deiner Region wichtig ist.
- Ja, wenn du die kulturelle Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern möchtest.
Ziel des Vorhabens
Laut den Initiatoren soll das Vorhaben den hohen Investitionsbedarf bei Kinos in Deutschland decken, insbesondere in den Bereichen Technik, Gebäude, Energieeffizienz, Klimaschutz und Barrierefreiheit. Ziel ist es, die kulturelle Infrastruktur zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit von Kinos zu sichern.
Was ändert sich konkret?
Was ändert sich?
Aktuelle Situation
Das Zukunftsprogramm Kino ist Ende 2024 eingestellt worden, und es gibt ein neues Programm namens 'Liebling Kino', das jedoch nicht den Investitionsbedarf abdeckt.
Geplant ist
Der Bundesrat fordert die Wiederaufnahme des Zukunftsprogramms Kino oder die Einrichtung einer vergleichbaren Förderung, um den Investitionsbedarf bei Kinos zu decken.
Beispiel: Ein kleines Kino in einer ländlichen Region könnte finanzielle Unterstützung für die Erneuerung seiner technischen Ausrüstung und die Verbesserung der Energieeffizienz erhalten.
Auswirkungen auf bestehende Abläufe
Bisher: Mit dem Programm 'Liebling Kino' gibt es Ansätze zur Stärkung der Kinokultur, jedoch ohne ausreichende finanzielle Mittel für Investitionen.
Neu: Die Wiederaufnahme des Zukunftsprogramms Kino würde eine gezielte, finanzielle Förderung für notwendige Investitionen in Kinos bieten.
In der Praxis: Kinos könnten gezielt finanzielle Mittel für Investitionen in Technik, Gebäude und Barrierefreiheit erhalten, was ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
Mögliche Folgen
- Durch die Wiederaufnahme des Zukunftsprogramms Kino könnten Kinos in ländlichen Regionen ihre Infrastruktur verbessern und langfristig bestehen bleiben.
- Die finanzielle Unterstützung könnte dazu führen, dass Kinos energieeffizienter werden und ihre Betriebskosten senken.
Zu beachten
- Für die Umsetzung der Förderung wären zusätzliche finanzielle Mittel auf Bundesebene erforderlich.
- Es könnte ein erhöhter Verwaltungsaufwand entstehen, um die Fördermittel effizient zu verteilen und zu überwachen.
Offene Fragen
- Wie hoch sollen die finanziellen Mittel für die Kinoförderung sein?
- Welche Kriterien werden für die Vergabe der Fördermittel angewendet?
Warum reden viele darüber?
- Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es um den Erhalt und die Stärkung der kulturellen Infrastruktur in Deutschland geht.
- In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie Kinos in ländlichen und strukturschwachen Regionen unterstützt werden können, um kulturelle Teilhabe zu sichern.