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Antrag

Ewigkeitschemikalien in Lebensmitteln verbieten

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 05.05.2026 BT-Drs. 21/5762
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der ein Verbot von Ewigkeitschemikalien, insbesondere PFAS, in Lebensmitteln fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du regelmäßig verpackte Lebensmittel oder Fast Food konsumierst.
  • Ja, wenn du in der Lebensmittelindustrie tätig bist und Verpackungen herstellst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Landwirtschaft arbeitest und mit kontaminierten Böden in Berührung kommst.
  • Ja, wenn du in der Gesundheitsbranche tätig bist und dich mit den Auswirkungen von Schadstoffen auf die Gesundheit befasst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dich für Umweltschutz und die Reduzierung von Schadstoffen in der Nahrungskette interessierst.
  • Ja, wenn dir die Gesundheit und Sicherheit von Lebensmitteln wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der Kontamination von Lebensmitteln mit PFAS gelöst werden, da diese Chemikalien als persistent, mobil und toxisch gelten und gesundheitliche Risiken darstellen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

PFAS sind in vielen Lebensmittelverpackungen und -kontaktmaterialien enthalten und gelangen in die Lebensmittel.

Geplant ist

Ein Verbot von PFAS in Lebensmittelverpackungen und -kontaktmaterialien soll eingeführt werden.

Beispiel: To-Go-Becher und Pizzakartons dürfen keine PFAS-beschichteten Materialien mehr enthalten.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Lebensmittelverpackungen können PFAS enthalten, die in Lebensmittel migrieren.

Neu: Ein Verbot würde die Verwendung von PFAS in Lebensmittelverpackungen untersagen.

In der Praxis: Hersteller müssten auf alternative Materialien ohne PFAS umstellen.

Mögliche Folgen

  • Durch das Verbot könnten Hersteller gezwungen sein, auf alternative, möglicherweise teurere Materialien umzusteigen.
  • Die Belastung von Lebensmitteln mit PFAS könnte reduziert werden, was potenziell gesundheitliche Vorteile für Verbraucher hätte.

Zu beachten

  • Die Umstellung auf alternative Materialien könnte zusätzliche Kosten für Hersteller verursachen.
  • Es könnte eine Übergangszeit nötig sein, um bestehende Bestände von PFAS-haltigen Materialien abzubauen.

Offene Fragen

  • Welche Alternativen zu PFAS in Lebensmittelverpackungen sind verfügbar und wie wirken sie sich auf die Kosten aus?
  • Wie lange würde eine Übergangsfrist für die Umstellung auf PFAS-freie Materialien dauern?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil PFAS als gesundheitsschädlich gelten und in vielen alltäglichen Produkten vorkommen.
  • Es gibt ein wachsendes Interesse an der Reduzierung von Schadstoffen in der Umwelt und in der Nahrungskette.

Wer ist betroffen?

Verbraucher, die Lebensmittel konsumieren, die mit PFAS kontaminiert sind.Hersteller von Lebensmittelverpackungen und -kontaktmaterialien, die PFAS verwenden.Landwirte, deren Nutzpflanzen und Nutztiere auf kontaminierten Böden wachsen.