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Antrag

Flächendeckende Arzneimittelversorgung mit Apotheken zukunftssicher machen

Initiator: Ausschuss für Gesundheit Eingereicht: 20.05.2026 BT-Drs. 21/6076
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, um die flächendeckende Arzneimittelversorgung durch inhabergeführte Apotheken zukunftssicher zu machen. Dazu sollen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen neu geordnet und die Vergütungsstrukturen reformiert werden.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du eine inhabergeführte Apotheke betreibst.
  • Ja, wenn du als Apotheker in einer Präsenzapotheke arbeitest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du regelmäßig Medikamente in Apotheken kaufst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in deiner Region interessiert.
  • Ja, wenn du die Rolle von Apotheken im Gesundheitswesen als wichtig erachtest.

Ziel des Vorhabens

Hierzu liegen im verfügbaren Material keine Angaben vor.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Inhabergeführte Apotheken haben feste Vergütungsstrukturen und unterliegen umfangreicher Bürokratie.

Geplant ist

Die Vergütungsstrukturen sollen reformiert und die Bürokratie abgebaut werden, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken zu verbessern.

Beispiel: Eine Apotheke könnte flexibler auf Personalengpässe reagieren und ihre wirtschaftliche Situation verbessern.

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Das Apothekenhonorar ist nicht dynamisiert und es gibt Rabattverträge sowie Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten.

Geplant ist

Das Apothekenhonorar soll auf 9,50 Euro pro Packung angehoben werden, Rabattverträge abgeschafft und der Versandhandel auf Präsenzapotheken begrenzt werden.

Beispiel: Apotheken könnten höhere Einnahmen pro verkaufter Packung erzielen und der Versandhandel wäre stärker reguliert.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Apotheken unterliegen festen Vergütungsstrukturen und umfangreicher Bürokratie.

Neu: Die Vergütungsstrukturen würden reformiert und die Bürokratie abgebaut, um flexiblere Rahmenbedingungen zu schaffen.

In der Praxis: Apotheken könnten flexibler wirtschaften und Personal effizienter einsetzen.

Bisher: Das Apothekenhonorar ist fix und Rabattverträge sowie Versandhandel sind erlaubt.

Neu: Das Apothekenhonorar würde auf 9,50 Euro erhöht, Rabattverträge abgeschafft und der Versandhandel eingeschränkt.

In der Praxis: Apotheken könnten höhere Einnahmen erzielen und der Versandhandel wäre stärker reguliert.

Mögliche Folgen

  • Durch die Anhebung des Apothekenhonorars könnten Apotheken finanziell stabiler werden.
  • Der Abbau von Bürokratie könnte den Verwaltungsaufwand für Apotheken reduzieren.
  • Die Begrenzung des Versandhandels könnte die Wettbewerbsbedingungen für Präsenzapotheken verbessern.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung wären möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel erforderlich, um die Erhöhung des Apothekenhonorars zu finanzieren.
  • Die Abschaffung von Rabattverträgen könnte Auswirkungen auf die Preisgestaltung von Medikamenten haben.
  • Die Begrenzung des Versandhandels könnte die Verfügbarkeit von Medikamenten in ländlichen Gebieten beeinflussen.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die bürokratischen Hürden abgebaut werden?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Dynamisierung des Apothekenhonorars zu erreichen?
  • Wie wird die Begrenzung des Versandhandels technisch und rechtlich umgesetzt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie sich der Zugang zu Medikamenten und die Rolle von Apotheken im Gesundheitswesen entwickeln sollen.

Wer ist betroffen?

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