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Antrag

Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der internationalen Sicherheitspräsenz in Kosovo (KFOR)

Initiator: Auswärtiger Ausschuss Eingereicht: 20.05.2026 BT-Drs. 21/6054
Aktueller Status:Angenommen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung schlägt vor, die Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der NATO-geführten internationalen Sicherheitspräsenz in Kosovo (KFOR) fortzusetzen. Der Antrag wurde von der Bundesregierung eingebracht.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein Soldat der Bundeswehr bist, der an der KFOR-Mission teilnimmt.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Organisation arbeitest, die humanitäre Hilfe im Kosovo leistet.
  • Ja, wenn du in einer Behörde tätig bist, die mit internationalen Sicherheitsfragen befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Stabilität und Sicherheit in der Region Westbalkan interessiert.
  • Ja, wenn du die Rolle Deutschlands in internationalen Friedensmissionen verfolgst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Fortsetzung der KFOR-Mission zur nachhaltigen Stabilisierung der Sicherheitslage und zur Entwicklung einer stabilen, demokratischen, multiethnischen und friedlichen Republik Kosovo beitragen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Deutschland ist bereits an der KFOR-Mission beteiligt, um die Sicherheit und Stabilität im Kosovo zu gewährleisten.

Geplant ist

Die Beteiligung deutscher Streitkräfte an der KFOR-Mission wird bis zum 30. Juni 2027 fortgesetzt, wobei bis zu 400 Soldaten eingesetzt werden können.

Beispiel: Ein deutscher Soldat könnte weiterhin im Kosovo stationiert sein, um die kosovarischen Sicherheitskräfte zu unterstützen und zur Stabilität in der Region beizutragen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die KFOR-Mission ist ein bestehender Bestandteil der internationalen Bemühungen zur Stabilisierung des Kosovo.

Neu: Die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der KFOR-Mission wird beschlossen, um die bestehende Sicherheitspräsenz aufrechtzuerhalten.

In der Praxis: Die deutsche Präsenz in der Region bleibt unverändert bestehen, um weiterhin zur Sicherheit und Stabilität beizutragen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Fortsetzung der Mission könnten die deutschen Streitkräfte weiterhin zur Stabilisierung der Sicherheitslage im Kosovo beitragen.
  • Die Finanzierung der einsatzbedingten Zusatzausgaben könnte den Bundeshaushalt mit rund 35,7 Millionen Euro belasten.

Zu beachten

  • Die eingesetzten Kräfte verfügen über das Recht zur Anwendung militärischer Gewalt im Rahmen des Völkerrechts.
  • Die Mission könnte auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden, da das KFOR-Mandat zeitlich unbegrenzt ist.

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Stabilität im Westbalkan betrifft und die Rolle Deutschlands in internationalen Sicherheitsmissionen beleuchtet.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die internationale Gemeinschaft zur Stabilisierung der Region beitragen kann.

Wer ist betroffen?

Deutsche StreitkräfteKosovarische SicherheitsinstitutionenBevölkerung im Kosovo