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Antrag

Freiheit für die Menschen in Iran - Solidarität mit der Zivilgesellschaft, Druck auf das iranische Regime

Initiator: Auswärtiger Ausschuss Eingereicht: 07.05.2026 BT-Drs. 21/5829
Aktueller Status:Beschlussempfehlung liegt vor
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der die Solidarität mit der Zivilgesellschaft im Iran stärken und Druck auf das iranische Regime ausüben soll.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Teil der iranischen Diaspora in Deutschland bist.
  • Ja, wenn du in Deutschland als Menschenrechtsaktivist oder Journalist tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer deutschen Behörde arbeitest, die mit internationalen Beziehungen oder Menschenrechten befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Menschenrechtslage im Iran interessiert.
  • Ja, wenn du die internationale Politik und ihre Auswirkungen auf Menschenrechte verfolgst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Bundesregierung aufgefordert werden, sich solidarisch mit der Zivilgesellschaft im Iran zu zeigen und Maßnahmen zu ergreifen, um die Menschenrechte zu schützen und die Repressionen des iranischen Regimes zu beenden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Bundesregierung hat bisher keine spezifischen Maßnahmen zur Unterstützung der Zivilgesellschaft im Iran beschlossen.

Geplant ist

Der Antrag fordert die Bundesregierung auf, konkrete politische Maßnahmen zur Unterstützung der Zivilgesellschaft im Iran zu ergreifen, darunter materielle, humanitäre, rechtliche, medizinische und finanzielle Unterstützung.

Beispiel: Sollte der Antrag angenommen werden, könnte die Bundesregierung Programme zur Unterstützung von Menschenrechtsverteidigern im Iran auflegen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Derzeit gibt es keine spezifischen nationalen Einstufungen der Islamischen Revolutionsgarde als terroristische Vereinigung in Deutschland.

Neu: Der Antrag fordert, die Islamische Revolutionsgarde als terroristische Vereinigung einzustufen und mit einem nationalen Betätigungsverbot zu belegen.

In der Praxis: Sollte dies umgesetzt werden, wäre die Islamische Revolutionsgarde in Deutschland offiziell als terroristische Organisation anerkannt, was rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einstufung der Islamischen Revolutionsgarde als terroristische Vereinigung könnten rechtliche Maßnahmen gegen deren Aktivitäten in Deutschland erleichtert werden.
  • Die Unterstützung der Zivilgesellschaft im Iran könnte zu einer verbesserten internationalen Zusammenarbeit bei Menschenrechtsfragen führen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.
  • Es könnte diplomatische Spannungen mit dem Iran geben, wenn die vorgeschlagenen Sanktionen und Einstufungen umgesetzt werden.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Unterstützung der Zivilgesellschaft im Iran finanziert werden?
  • Welche konkreten Kriterien sollen bei der vereinfachten humanitären Aufnahme von gefährdeten Personen angewendet werden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Menschenrechtslage im Iran und die internationalen Beziehungen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die internationale Gemeinschaft auf die Repressionen im Iran reagieren sollte.

Wer ist betroffen?

Menschen im Iran, insbesondere die Zivilgesellschaft und ProtestierendeIranische Diaspora und Exil-IranerDeutsche Behörden und Institutionen, die an der Umsetzung der Maßnahmen beteiligt wären