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Phase 7

Fünftes Gesetz zur Änderung des Chemikaliengesetzes

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit) Eingereicht: 07.11.2025 BR-Drs. 645/25
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung bringt ein Gesetz zur Änderung des Chemikaliengesetzes ein, um es an neue EU-Regelungen zu fluorierten Treibhausgasen und ozonschichtschädigenden Stoffen anzupassen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Hersteller oder Importeur von fluorierten Treibhausgasen oder ozonschichtschädigenden Stoffen bist.
  • Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das mit diesen Stoffen handelt.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die für die Überwachung der Einhaltung von Chemikaliengesetzen zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich der Schutz der Ozonschicht und die Reduzierung von Treibhausgasen interessiert.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die nationalen Regelungen an die überarbeiteten EU-Verordnungen zu fluorierten Treibhausgasen und ozonschichtschädigenden Stoffen anpassen, um die Ziele der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Nationale Regelungen zu fluorierten Treibhausgasen und ozonschichtschädigenden Stoffen bestehen unabhängig von EU-Regelungen.

Geplant ist

Die nationalen Regelungen werden an die neuen EU-Verordnungen angepasst, einschließlich der Streichung rein nationaler Verbote und der Einführung neuer Anforderungen wie der Beschaffung von Quotengenehmigungen.

Beispiel: Ein Unternehmen, das fluorierte Treibhausgase in Verkehr bringt, muss künftig sicherstellen, dass es eine entsprechende Quotengenehmigung gemäß EU-Vorgaben besitzt.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das Chemikaliengesetz enthält nationale Bestimmungen, die unabhängig von EU-Vorgaben sind.

Neu: Das Chemikaliengesetz wird aktualisiert, um die neuen EU-Vorgaben zu integrieren und nationale Regelungen zu streichen, die nun auf EU-Ebene geregelt sind.

In der Praxis: Unternehmen müssen sich auf die neuen EU-Vorgaben einstellen und möglicherweise ihre Prozesse zur Einhaltung der Quotenregelungen anpassen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Anpassung an EU-Recht könnten Unternehmen gezwungen sein, ihre Handelspraktiken zu überarbeiten, um den neuen Anforderungen zu entsprechen.
  • Die Notwendigkeit einer Quotengenehmigung könnte zu einem zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Unternehmen führen.

Zu beachten

  • Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die neuen EU-Vorgaben einhalten, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
  • Die Anpassung an EU-Recht könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern, insbesondere im Hinblick auf die Beschaffung von Quotengenehmigungen.

Offene Fragen

  • Wie werden die neuen Regelungen konkret überwacht und durchgesetzt?
  • Welche Kosten entstehen durch die Anpassung an die neuen EU-Vorgaben für Unternehmen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es den Schutz der Ozonschicht und die Reduzierung von Treibhausgasen betrifft, was für den Klimaschutz von Bedeutung ist.

Wer ist betroffen?

Hersteller und Importeure von fluorierten Treibhausgasen und ozonschichtschädigenden StoffenUnternehmen, die mit diesen Stoffen handelnBehörden, die die Einhaltung der Regelungen überwachen