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Phase 5

Fünftes Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat) Eingereicht: 01.05.2026 BR-Drs. 252/26
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Bundesrat
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung schlägt vor, das Tierschutzgesetz zu ändern, um eine verpflichtende Videoüberwachung tierschutzsensibler Vorgänge in Schlachthöfen einzuführen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du einen Schlachthof betreibst oder dort arbeitest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die für die Kontrolle von Schlachthöfen zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dir der Tierschutz beim Schlachten wichtig ist.
  • Ja, wenn du dich für die Transparenz und Kontrolle von Schlachtprozessen interessierst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz den Tierschutz beim Schlachten sicherstellen, indem es die Einhaltung der Betäubungsvorschriften und den Umgang mit Tieren in Schlachthöfen überwacht.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit können die zuständigen Behörden bei Kontrollen von Schlachthöfen nur ausgewählte Bereiche und Zeiträume überwachen.

Geplant ist

Mit der Einführung der Videoüberwachung sollen alle tierschutzsensiblen Vorgänge in Schlachthöfen kontinuierlich aufgezeichnet werden.

Beispiel: In einem Schlachthof wird künftig der gesamte Prozess von der Entladung bis zur Betäubung der Tiere per Video überwacht, um sicherzustellen, dass alle Tierschutzvorschriften eingehalten werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Kontrollen in Schlachthöfen erfolgen stichprobenartig und können durch die Anwesenheit von Kontrolleuren beeinflusst werden.

Neu: Die Videoüberwachung ermöglicht eine lückenlose und unbeeinflusste Überwachung der tierschutzrelevanten Abläufe.

In der Praxis: Behörden können im Nachhinein auf Videoaufzeichnungen zugreifen, um mögliche Verstöße zu überprüfen und zu sanktionieren.

Mögliche Folgen

  • Durch die Videoüberwachung könnte die Einhaltung der Tierschutzvorschriften in Schlachthöfen verbessert werden.
  • Die zuständigen Behörden könnten Verstöße gegen Tierschutzvorschriften leichter nachweisen und sanktionieren.

Zu beachten

  • Schlachthofbetreiber müssten die technische Infrastruktur für die Videoüberwachung bereitstellen und sicherstellen, dass die Aufzeichnungen datenschutzkonform gespeichert werden.

Offene Fragen

  • Wie werden die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb der Videoüberwachung gedeckt?
  • Welche konkreten technischen Anforderungen werden an die Videoüberwachung gestellt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es den Schutz von Tieren in Schlachthöfen betrifft und die Transparenz bei der Einhaltung von Tierschutzvorschriften erhöhen könnte.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie moderne Technik zur Verbesserung des Tierschutzes beitragen kann.

Wer ist betroffen?

SchlachthofbetreiberTierschutzbehördenVerbraucher, die Wert auf Tierschutz legen
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