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Antrag

Für eine Arbeitszeitpolitik, die zum Leben passt - Überlastung stoppen, echte Vereinbarkeit schaffen

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 16.04.2026 BT-Drs. 21/5395
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der eine Arbeitszeitpolitik fordert, die besser zum Leben der Menschen passt. Ziel ist es, Überlastung zu stoppen und eine echte Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben zu schaffen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Arbeitnehmer wenig Einfluss auf deine Arbeitszeiten hast.
  • Ja, wenn du als Frau den Hauptanteil der unbezahlten Sorgearbeit leistest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Betriebs- oder Personalrat tätig bist und Mitbestimmung in der Arbeitszeitgestaltung anstrebst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben interessiert.
  • Ja, wenn du die Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die ungleiche Verteilung von Zeitressourcen adressieren, die sowohl eine Klassenfrage als auch eine Frage der Geschlechtergerechtigkeit darstellt. Ziel ist es, die Belastung durch Erwerbs- und Sorgearbeit zu reduzieren und die Mitbestimmung in der Arbeitszeitgestaltung zu stärken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Viele Arbeitnehmer haben wenig Einfluss auf die Dauer, Lage und Planbarkeit ihrer Arbeitszeiten. Frauen leisten weiterhin den Hauptanteil der unbezahlten Sorgearbeit.

Geplant ist

Die Arbeitszeitpolitik soll so gestaltet werden, dass sie besser zum Leben passt. Es soll eine gerechtere Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit geben.

Beispiel: Ein Arbeitnehmer könnte künftig mehr Mitbestimmung bei der Gestaltung seiner Arbeitszeiten haben, um Beruf und Privatleben besser zu vereinbaren.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Betriebs- und Personalräte stoßen häufig an rechtliche Grenzen bei der Mitbestimmung in der Arbeitszeitgestaltung.

Neu: Die Mitbestimmung in der Arbeitszeitgestaltung soll gestärkt werden, um bessere Arbeitsbedingungen im betrieblichen Alltag umzusetzen.

In der Praxis: Betriebs- und Personalräte könnten mehr Einfluss auf die Gestaltung der Arbeitszeiten und die Personalbemessung erhalten.

Mögliche Folgen

  • Durch eine gerechtere Arbeitszeitpolitik könnte die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben verbessert werden.
  • Die Stärkung der Mitbestimmung könnte zu besseren Arbeitsbedingungen führen.

Zu beachten

  • Eine Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Unternehmen bedeuten.
  • Die Stärkung der Mitbestimmung könnte rechtliche Anpassungen erfordern.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die rechtlichen Anpassungen zur Stärkung der Mitbestimmung aussehen?
  • Welche spezifischen Maßnahmen sind geplant, um die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit auszugleichen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben betrifft, die für viele Menschen eine zentrale Herausforderung darstellt.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit in der Arbeitswelt verbessert werden können.

Wer ist betroffen?

Arbeitnehmer, die auf Lohnarbeit angewiesen sindFrauen, die den Hauptanteil der unbezahlten Sorgearbeit leistenEltern, die Erwerbs- und Sorgearbeit vereinbaren müssen