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Antrag

Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz novellieren - Kommunen stärken und Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs langfristig absichern

Initiator: Verkehrsausschuss Eingereicht: 22.04.2026 BT-Drs. 21/5549
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der eine Novellierung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) vorsieht, um die Kommunen zu stärken und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) langfristig abzusichern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Kommune lebst, die auf Fördermittel für den ÖPNV angewiesen ist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du als Mitarbeiter im ÖPNV-Bereich arbeitest und von der Finanzierung von Infrastrukturprojekten betroffen bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dir die langfristige Sicherung und der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs wichtig ist.
  • Ja, wenn du an nachhaltiger Stadtentwicklung und Klimaneutralität im Verkehrssektor interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Hierzu liegen im verfügbaren Material keine Angaben vor.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Mittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes sind begrenzt und nicht dynamisch an die Preisentwicklung angepasst. Finanzschwache Kommunen haben keinen priorisierten Zugang zu Fördermitteln.

Geplant ist

Die Mittel sollen dauerhaft erhöht und jährlich dynamisch an die Preisentwicklung angepasst werden. Finanzschwache Kommunen sollen bei der Vergabe der Fördermittel priorisiert werden.

Beispiel: Eine finanzschwache Kommune könnte künftig leichter Fördermittel für den Ausbau ihrer ÖPNV-Infrastruktur erhalten, da sie bei der Vergabe priorisiert wird.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Planungskosten von ÖPNV-Infrastrukturprojekten werden nicht im gleichen Umfang wie die Baukosten gefördert.

Neu: Die Planungskosten sollen mit dem gleichen Förderanteil wie die Baukosten übernommen werden.

In der Praxis: Kommunen könnten bereits in der Planungsphase von Infrastrukturprojekten finanzielle Unterstützung erhalten, was die Umsetzung solcher Projekte erleichtert.

Mögliche Folgen

  • Durch die Erhöhung und Dynamisierung der Mittel könnte der Ausbau des ÖPNV beschleunigt werden.
  • Finanzschwache Kommunen könnten vermehrt Fördermittel erhalten, was zu einer gerechteren Verteilung der Ressourcen führen könnte.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen wären erhebliche zusätzliche Finanzmittel erforderlich.
  • Die Maßnahmen könnten zu einer Verknappung der Mittel für andere Verkehrsprojekte führen, wenn keine zusätzlichen Mittel bereitgestellt werden.

Offene Fragen

  • Wie hoch wären die tatsächlichen Kosten für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen?
  • Welche konkreten Mechanismen würden zur jährlichen Dynamisierung der Mittel eingeführt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es um die langfristige Finanzierung und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs geht, der für die Erreichung von Klimazielen und die Mobilität der Bevölkerung von Bedeutung ist.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie eine gerechte Verteilung der Fördermittel und die finanzielle Unterstützung finanzschwacher Kommunen sichergestellt werden kann.

Wer ist betroffen?

KommunenÖPNV-BetreiberFahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs