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Antrag

Gerechtigkeitslücke im Steuersystem schließen - Share Deals reformieren, steuerliche Privilegierung von Immobilienkonzernen abschaffen

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 23.06.2026 BT-Drs. 21/6646
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die steuerliche Privilegierung von Immobilienkonzernen durch sogenannte Share Deals abzuschaffen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein Immobilienkonzern bist, der von Share Deals profitiert.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Bundesland lebst, das auf die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer angewiesen ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die gerechte Verteilung von Steuerlasten interessiert.
  • Ja, wenn du die finanzielle Ausstattung öffentlicher Haushalte für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Gerechtigkeitslücke im Steuersystem geschlossen werden, indem die steuerliche Privilegierung von Immobilienkonzernen durch Share Deals abgeschafft wird. Dies soll dazu beitragen, die angespannte Haushaltssituation in Bund, Ländern und Kommunen zu verbessern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Immobilienkonzerne können durch Share Deals die Grunderwerbsteuer umgehen, was zu Mindereinnahmen für die Bundesländer führt.

Geplant ist

Die steuerliche Privilegierung von Immobilienkonzernen durch Share Deals soll abgeschafft werden, um die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer zu sichern.

Beispiel: Ein Immobilienkonzern, der bisher durch Share Deals Steuern umging, müsste künftig Grunderwerbsteuer zahlen, was den Bundesländern zusätzliche Einnahmen verschafft.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Share Deals ermöglichen es Immobilienkonzernen, die Grunderwerbsteuer zu umgehen.

Neu: Die Reform würde diese Möglichkeit abschaffen und die Steuerpflicht bei Immobilienkäufen verstärken.

In der Praxis: Immobilienkonzerne müssten bei Transaktionen Grunderwerbsteuer zahlen, was zu höheren Einnahmen für die Bundesländer führen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Abschaffung der Share Deals könnten die Bundesländer höhere Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer erzielen.
  • Immobilienkonzerne könnten höhere Kosten bei Transaktionen haben.

Zu beachten

  • Die Abschaffung der Share Deals könnte zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand bei der Überwachung von Immobilientransaktionen führen.
  • Es könnten rechtliche Anpassungen erforderlich sein, um die neuen Regelungen umzusetzen.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die rechtlichen Anpassungen zur Abschaffung der Share Deals ausgestaltet werden?
  • Welche Maßnahmen sind geplant, um den erhöhten Verwaltungsaufwand zu bewältigen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es um die gerechte Verteilung von Steuerlasten und die finanzielle Ausstattung öffentlicher Haushalte geht.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie Steuerprivilegien für große Unternehmen abgeschafft werden können, um die Finanzierung öffentlicher Aufgaben zu verbessern.

Wer ist betroffen?

Immobilienkonzerne, die von steuerlichen Privilegien profitieren.Bundesländer, die auf die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer angewiesen sind.Bürger und Unternehmen, die von öffentlichen Investitionen und Infrastrukturmaßnahmen betroffen sind.