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Phase 7

Gesetz zu dem Fortgeschrittenen Rahmenabkommen vom 13. Dezember 2023 zwischen der Europäischen Union und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Republik Chile andererseits

Initiator: Bundesregierung (Auswärtiges Amt) Eingereicht: 15.08.2025 BR-Drs. 387/25
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung bringt ein Gesetz ein, das die Zustimmung zu einem Fortgeschrittenen Rahmenabkommen zwischen der Europäischen Union und der Republik Chile betrifft. Dieses Abkommen soll die bilateralen Beziehungen und die regionale Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen fördern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das am Handel zwischen der EU und Chile beteiligt ist.
  • Ja, wenn du in den Bereichen Gesundheit, Umwelt oder Energie in der EU oder Chile tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit internationalen Handelsabkommen zu tun hat.
  • Ja, wenn du in der Bildung oder Kultur in der EU oder Chile tätig bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Förderung internationaler Zusammenarbeit und Handelspolitik interessiert.
  • Ja, wenn du an den Auswirkungen globaler Herausforderungen wie Klimawandel und Energiekrisen interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Abkommen die bestehenden bilateralen Beziehungen zwischen der EU und Chile modernisieren und an aktuelle globale Herausforderungen anpassen. Es zielt darauf ab, die Zusammenarbeit in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt, Klimawandel, Energie, Bildung und Kultur zu stärken sowie den bilateralen Handelsrahmen zu erweitern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die bilateralen Beziehungen zwischen der EU und Chile basieren auf einem Assoziierungsabkommen von 2005, das Handel, politischen Dialog und Zusammenarbeit umfasst.

Geplant ist

Das Fortgeschrittene Rahmenabkommen soll die bestehenden Beziehungen modernisieren und erweitern, um besser auf aktuelle globale Herausforderungen zu reagieren. Es umfasst eine Investitionsgerichtsbarkeit und erleichtert den Zugang zu Rohstoffen und sauberen Kraftstoffen.

Beispiel: Ein europäisches Unternehmen könnte künftig leichter in den chilenischen Markt investieren und von einem verbesserten rechtlichen Rahmen profitieren.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das bestehende Assoziierungsabkommen regelt die Zusammenarbeit und den Handel zwischen der EU und Chile seit 2005.

Neu: Das neue Rahmenabkommen würde das bestehende Abkommen ablösen und umfassendere Regelungen für Handel, Investitionen und Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen einführen.

In der Praxis: Die rechtlichen Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen zwischen der EU und Chile würden aktualisiert und erweitert, was potenziell zu einem Anstieg des bilateralen Handels führen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung einer Investitionsgerichtsbarkeit könnte die Rechtssicherheit für Investoren in der EU und Chile erhöht werden.
  • Die Erweiterung des Handelsrahmens könnte zu einem Anstieg des Handelsvolumens zwischen der EU und Chile führen.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung des Abkommens wären möglicherweise Anpassungen in den nationalen Gesetzgebungen der EU-Mitgliedstaaten und Chiles erforderlich.
  • Die Einführung einer Investitionsgerichtsbarkeit könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.

Offene Fragen

  • Es bleibt offen, wie genau die Investitionsgerichtsbarkeit ausgestaltet wird und welche konkreten Verfahren zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten vorgesehen sind.
  • Details zur Finanzierung der erweiterten Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und Energie sind nicht spezifiziert.

Warum reden viele darüber?

  • Das Abkommen erhält Aufmerksamkeit, weil es die bilateralen Beziehungen zwischen der EU und Chile modernisieren und an aktuelle globale Herausforderungen anpassen soll.
  • Es betrifft die Zusammenarbeit in wichtigen globalen Themen wie Klimawandel und Energiekrisen, die von großem öffentlichen Interesse sind.

Wer ist betroffen?

Bürger und Unternehmen in der EU und Chile, die von den bilateralen Handelsbeziehungen profitieren.Behörden und Institutionen, die in den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Klima und Energie tätig sind.