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Phase 5

Gesetz zu dem Vertrag vom 12. März 2025 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik über die gemeinsame Staatsgrenze

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium des Innern) Eingereicht: 13.02.2026 BR-Drs. 99/26
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Bundesrat
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung bringt ein Gesetz ein, das den Vertrag vom 12. März 2025 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik über die gemeinsame Staatsgrenze betrifft.

Betrifft dich das?

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit der Verwaltung der deutsch-tschechischen Grenze befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die internationalen Beziehungen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik interessieren.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren sollen die Regelungen über die gemeinsame Staatsgrenze auf eine moderne Grundlage gestellt werden, um die langfristige Bestandkraft des Vertrags zu sichern und die Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Grenzverlaufs zu verbessern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der Verlauf der gemeinsamen Staatsgrenze ist durch bestehende Verträge und Dokumente festgelegt.

Geplant ist

Der neue Vertrag ermöglicht eine verbindliche Darstellung des Grenzverlaufs anhand präziser digitaler Daten und Übersichtskarten. Änderungen des Grenzverlaufs können nur durch einen Änderungsvertrag erfolgen.

Beispiel: Der Grenzverlauf wird künftig durch ein digitales Koordinatenverzeichnis und Übersichtskarten präzise dokumentiert, was die Transparenz erhöht.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das Grenzurkundenwerk wird als Anlage zum Vertrag geführt und erfordert bei Aktualisierungen eine Vertragsänderung.

Neu: Das Grenzurkundenwerk wird von der Grenzkommission aktualisiert, ohne dass eine Vertragsänderung erforderlich ist.

In der Praxis: Aktualisierungen des Grenzurkundenwerks können flexibler und ohne formelle Vertragsänderungen durchgeführt werden.

Mögliche Folgen

  • Durch die präzise digitale Dokumentation könnte die Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Grenzverlaufs verbessert werden.
  • Für die Verwaltung der Grenze könnten gleichbleibende geringfügige Kosten entstehen.

Zu beachten

  • Das vereinfachte Verfahren zur Anpassung der Anlagen bei Veränderungen von Gewässern oder Messfehlern erfordert keine förmliche Vertragsänderung.

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik betrifft und die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der gemeinsamen Staatsgrenze verbessert.

Wer ist betroffen?

Behörden der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik, die mit der Grenzverwaltung befasst sind.