CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Phase 3

Gesetz zum Auskunftsrecht der Medien gegenüber Bundesbehörden (Medienauskunftsgesetz)

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 04.05.2026 BT-Drs. 21/5694
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Ausschussberatung
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Der Gesetzentwurf zum Medienauskunftsgesetz wird von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eingebracht. Ziel ist es, eine einfachgesetzliche Grundlage für den Auskunftsanspruch aller journalistisch-redaktionell gestalteten Medien gegenüber Bundesbehörden zu schaffen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Journalist Informationen von Bundesbehörden anforderst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Bundesbehörde arbeitest und mit der Beantwortung von Medienanfragen befasst bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dich für die Pressefreiheit und den Zugang zu staatlichen Informationen interessierst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll durch die Schaffung einer einfachgesetzlichen Grundlage der Auskunftsanspruch der Medien gegenüber Bundesbehörden als Bestandteil der verfassungsrechtlich gebotenen Pressefreiheit gestärkt werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der Auskunftsanspruch der Medien gegenüber Bundesbehörden basiert auf allgemeinen Regelungen und kann je nach Behörde unterschiedlich gehandhabt werden.

Geplant ist

Es soll eine einheitliche gesetzliche Grundlage geschaffen werden, die den Auskunftsanspruch der Medien gegenüber Bundesbehörden klar regelt.

Beispiel: Ein Journalist könnte sich künftig auf eine klar definierte gesetzliche Grundlage berufen, um Informationen von einer Bundesbehörde zu erhalten.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Der Auskunftsanspruch der Medien ist nicht einheitlich geregelt und hängt von den jeweiligen Regelungen der Bundesbehörden ab.

Neu: Mit dem neuen Gesetz würde ein einheitlicher rechtlicher Rahmen geschaffen, der den Auskunftsanspruch der Medien gegenüber allen Bundesbehörden regelt.

In der Praxis: Medien könnten sich auf eine klare gesetzliche Grundlage berufen, was die Bearbeitung von Anfragen vereinheitlichen und möglicherweise beschleunigen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die gesetzliche Regelung könnte die Bearbeitung von Medienanfragen durch Bundesbehörden effizienter und transparenter werden.

Zu beachten

  • Bundesbehörden müssten möglicherweise ihre internen Prozesse anpassen, um den Anforderungen der neuen gesetzlichen Regelung gerecht zu werden.

Offene Fragen

  • Wie wird sichergestellt, dass die neuen Regelungen in der Praxis einheitlich angewendet werden?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Pressefreiheit und den Zugang zu staatlichen Informationen betrifft. Eine klare gesetzliche Regelung könnte die Transparenz staatlichen Handelns erhöhen und das Vertrauen in die Medien stärken.

Wer ist betroffen?

Journalisten und Medienunternehmen, die Informationen von Bundesbehörden anfordern.Bundesbehörden, die Anfragen von Medien beantworten müssen.