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Phase 1

Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 54 - Einführung der Direktwahl des Bundespräsidenten)

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 16.04.2026 BT-Drs. 21/5423
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Eingereicht
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD schlägt eine Änderung des Grundgesetzes vor, um die Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk einzuführen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Bürgerin oder Bürger an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen möchtest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Mitglied der Bundesversammlung bist, da deine Aufgabe entfällt.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Frage der demokratischen Legitimation politischer Ämter interessiert.
  • Ja, wenn du an der Gestaltung der politischen Machtverteilung in Deutschland interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Bundespräsident durch die Direktwahl eine höhere demokratische Legitimation erhalten, ohne dass seine Kompetenzen erweitert werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt.

Geplant ist

Der Bundespräsident soll durch eine allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahl vom Volk gewählt werden.

Beispiel: Bei der nächsten Wahl könnten alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger direkt über den Bundespräsidenten abstimmen.

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Bundesversammlung hat die Aufgabe, den Bundespräsidenten zu wählen.

Geplant ist

Die Bundesversammlung wird abgeschafft, da sie keine eigenständige Aufgabe mehr hat.

Beispiel: Die Mitglieder der Bundesversammlung hätten keine Funktion mehr in der Wahl des Bundespräsidenten.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, die sich aus Mitgliedern des Bundestages und Vertretern der Länder zusammensetzt.

Neu: Der Bundespräsident wird direkt vom Volk gewählt, und die Bundesversammlung wird abgeschafft.

In der Praxis: Die Bürgerinnen und Bürger hätten direkten Einfluss auf die Wahl des Bundespräsidenten, und die bisherige Rolle der Bundesversammlung entfällt.

Mögliche Folgen

  • Durch die Direktwahl könnte der Bundespräsident eine höhere demokratische Legitimation erhalten.
  • Die Abschaffung der Bundesversammlung könnte die politische Struktur in Deutschland verändern.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung wären Änderungen am Grundgesetz erforderlich.
  • Die Direktwahl könnte zu einem höheren politischen Engagement der Bevölkerung führen.

Offene Fragen

  • Wie wird die Kandidatenauswahl konkret organisiert?
  • Welche Kosten entstehen durch die Durchführung der Direktwahl?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die demokratische Legitimation des Bundespräsidenten und die politische Machtverteilung in Deutschland betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie sich die Einführung der Direktwahl auf die politische Kultur und das Engagement der Bürger auswirken könnte.

Wer ist betroffen?

Bürgerinnen und Bürger, die an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen können.Mitglieder der Bundesversammlung, deren Aufgabe abgeschafft wird.Fraktionen des Deutschen Bundestages, die Kandidaten vorschlagen können.