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Phase 3

Gesetz zur Änderung des Konsumcannabisgesetzes - Nutzhanfliberalisierung

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 07.10.2025 BT-Drs. 21/2116
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Ausschussberatung
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Konsumcannabisgesetzes eingebracht, der die Liberalisierung des Nutzhanfanbaus vorsieht.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein landwirtschaftliches Unternehmen betreibst und Nutzhanf anbauen möchtest.
  • Ja, wenn du in der Produktion von Hanfprodukten tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Lebensmittel-, Textil- oder Kosmetikindustrie tätig bist und auf Hanfprodukte setzt.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du an der Liberalisierung von Nutzhanf interessiert bist.
  • Ja, wenn du dich für die wirtschaftliche Nutzung von Hanf in verschiedenen Industrien interessierst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die Rechtsunsicherheit beim Umgang mit Nutzhanf beseitigt und der Anbau von Nutzhanf in Deutschland gefördert werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Der Anbau von Nutzhanf ist durch die Missbrauchsklausel im Konsumcannabisgesetz eingeschränkt und der THC-Grenzwert liegt bei 0,3 Prozent.

Geplant ist

Die Missbrauchsklausel wird gestrichen, der Indoor-Anbau von Nutzhanf wird zugelassen und der THC-Grenzwert wird auf 1 Prozent erhöht.

Beispiel: Ein landwirtschaftliches Unternehmen könnte künftig Nutzhanf mit einem THC-Gehalt von bis zu 1 Prozent anbauen, ohne rechtliche Unsicherheiten zu befürchten.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Nutzhanf unterliegt strengen Anbauregelungen und einer niedrigen THC-Grenze.

Neu: Die Anbauregelungen werden gelockert, der THC-Grenzwert erhöht und der Indoor-Anbau ermöglicht.

In der Praxis: Landwirte könnten flexibler Nutzhanf anbauen und neue Produktmärkte erschließen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Erhöhung des THC-Grenzwerts könnte der Anbau von Nutzhanf wirtschaftlich attraktiver werden.
  • Unternehmen könnten neue Produkte auf Hanfbasis entwickeln und vermarkten.

Zu beachten

  • Für den Anbau und die Verarbeitung von Nutzhanf müssen weiterhin gesetzliche Vorgaben eingehalten werden.
  • Die Erhöhung des THC-Grenzwerts erfordert möglicherweise Anpassungen in der Überwachung und Kontrolle des Anbaus.

Offene Fragen

  • Es bleibt unklar, wie die Überwachung der neuen THC-Grenzwerte praktisch umgesetzt werden soll.
  • Details zur technischen Umsetzung des Indoor-Anbaus sind nicht spezifiziert.

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben erhält Aufmerksamkeit, weil es die wirtschaftliche Nutzung von Hanf in Deutschland fördern und rechtliche Hürden im Umgang mit Nutzhanf abbauen könnte.

Wer ist betroffen?

Landwirtschaftliche Unternehmen, die Nutzhanf anbauen möchten.Unternehmen, die Produkte aus Nutzhanf herstellen, wie Textilien, Lebensmittel oder Kosmetik.
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