CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Phase 7

Gesetz zur Änderung des Produktsicherheitsgesetzes und weiterer produktsicherheitsrechtlicher Vorschriften

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) Eingereicht: 10.10.2025 BR-Drs. 548/25
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Inkrafttreten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung hat ein Gesetz zur Änderung des Produktsicherheitsgesetzes und weiterer produktsicherheitsrechtlicher Vorschriften eingebracht. Ziel ist es, die Durchführungsbestimmungen der neuen EU-Produktsicherheitsverordnung in nationales Recht zu integrieren.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Verbraucher bist und Produkte kaufst, die unter die Produktsicherheitsverordnung fallen.
  • Ja, wenn du ein Unternehmen leitest, das Verbraucherprodukte herstellt oder vertreibt.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die für die Überwachung der Produktsicherheit zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Sicherheit und Qualität von Verbraucherprodukten interessiert.
  • Ja, wenn dir der Schutz der Verbraucherrechte wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz die Umsetzung der Verordnung (EU) 2023/988 sicherstellen, die wesentliche Vorschriften für die Sicherheit von Verbraucherprodukten enthält, die in Verkehr gebracht oder auf dem Markt bereitgestellt werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Das Produktsicherheitsgesetz basiert auf der Richtlinie 2001/95/EG und enthält Regelungen zur Sicherheit von Verbraucherprodukten.

Geplant ist

Das Gesetz wird geändert, um die Richtlinie 2001/95/EG zu streichen und die neuen Bestimmungen der Verordnung (EU) 2023/988 zu integrieren. Dies umfasst Verfahrensregelungen sowie Bußgeld- und Straftatbestände.

Beispiel: Ab dem 13. Dezember 2024 müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre Produkte den neuen EU-Sicherheitsstandards entsprechen, andernfalls drohen Bußgelder.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das Produktsicherheitsgesetz enthält Regelungen, die auf der Richtlinie 2001/95/EG basieren.

Neu: Das Gesetz wird angepasst, um die Verordnung (EU) 2023/988 umzusetzen, die umfassendere Sicherheitsanforderungen für Verbraucherprodukte festlegt.

In der Praxis: Unternehmen müssen sich auf neue Sicherheitsanforderungen einstellen, und Behörden müssen die Einhaltung dieser Anforderungen überwachen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Anpassung des Produktsicherheitsgesetzes könnten Unternehmen gezwungen sein, ihre Produktionsprozesse zu überarbeiten, um den neuen Sicherheitsanforderungen zu entsprechen.
  • Die Einführung von Bußgeld- und Straftatbeständen könnte zu einer strengeren Überwachung der Produktsicherheit führen.

Zu beachten

  • Unternehmen müssen die neuen Sicherheitsanforderungen rechtzeitig umsetzen, um Bußgelder zu vermeiden.
  • Die Umsetzung der neuen Verordnung könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand für Unternehmen und Behörden bedeuten.

Offene Fragen

  • Wie wird die Einhaltung der neuen Sicherheitsanforderungen konkret überwacht?
  • Welche zusätzlichen Kosten könnten für Unternehmen durch die Anpassung ihrer Prozesse entstehen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben erhält Aufmerksamkeit, da es die Sicherheit von Verbraucherprodukten betrifft, die täglich genutzt werden.
  • Es wird diskutiert, wie die neuen Regelungen die Balance zwischen Verbraucherschutz und wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen beeinflussen.

Wer ist betroffen?

VerbraucherUnternehmen, die Verbraucherprodukte herstellen oder vertreibenBehörden, die für die Produktsicherheit zuständig sind
Gesetz zur Änderung des Produktsicherheitsgesetzes und weiterer produktsicherheitsrechtlicher Vorschriften — RegierungsRadar | CoreNoda