Gesetz zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch klare Regelung des Freistellungs- und Entgeltfortzahlungsanspruchs bei Erkrankung der Kinder
Worum geht es?
Der Gesetzentwurf wurde von der Fraktion DIE LINKE eingebracht. Er zielt darauf ab, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, indem er klare Regelungen zur Freistellung und Entgeltfortzahlung bei Erkrankung von Kindern schafft.
Betrifft dich das?
Direkt betroffen
- Ja, wenn du berufstätig bist und ein erkranktes Kind betreuen musst.
Indirekt betroffen
- Ja, wenn du ein Arbeitgeber bist, der Mitarbeiter mit erkrankten Kindern beschäftigt.
Gesellschaftliches Interesse
- Ja, wenn dich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf interessiert.
- Ja, wenn du die finanzielle Absicherung von Familien bei Krankheit von Kindern wichtig findest.
Ziel des Vorhabens
Hierzu liegen im verfügbaren Material keine Angaben vor.
Was ändert sich konkret?
Was ändert sich?
Aktuelle Situation
Eltern haben unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Freistellung, aber die Regelungen zur Entgeltfortzahlung und Krankengeld sind begrenzt.
Geplant ist
Der Anspruch auf Freistellung und Entgeltfortzahlung bei Erkrankung von Kindern wird gesetzlich klar geregelt und der Krankengeldanspruch gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen entfristet.
Beispiel: Wenn dein Kind krank wird, kannst du dich gesetzlich freistellen lassen und erhältst weiterhin Gehalt, ohne dass der Krankengeldanspruch zeitlich begrenzt ist.
Auswirkungen auf bestehende Abläufe
Bisher: Die Freistellung und Entgeltfortzahlung bei Erkrankung von Kindern sind nicht umfassend gesetzlich geregelt.
Neu: Es wird eine eigenständige Regelung im Entgeltfortzahlungsgesetz eingeführt, die auch die finanzielle Absicherung der Betreuung von erkrankten Kindern umfasst.
In der Praxis: Eltern könnten sich leichter freistellen lassen und wären finanziell besser abgesichert, wenn sie ein krankes Kind betreuen müssen.
Mögliche Folgen
- Durch die gesetzliche Regelung könnte die finanzielle Belastung von Eltern bei der Betreuung erkrankter Kinder reduziert werden.
- Arbeitgeber könnten durch die Entgeltfortzahlung zusätzliche finanzielle Verpflichtungen eingehen.
Zu beachten
- Für die Umsetzung wären möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel seitens der Arbeitgeber erforderlich.
- Die Krankenkassen müssten sich auf die Entfristung des Krankengeldanspruchs einstellen.
Offene Fragen
- Wie werden die zusätzlichen Kosten für Arbeitgeber und Krankenkassen konkret finanziert?
Warum reden viele darüber?
- Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Balance zwischen beruflichen Verpflichtungen und familiären Anforderungen betrifft.
- In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die finanzielle Absicherung von Familien verbessert werden kann, wenn Kinder erkranken.