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Phase 5

Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz - ApoVWG)

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium für Gesundheit) Eingereicht: 19.12.2025 BR-Drs. 770/25
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Bundesrat
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung bringt das Gesetz zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung ein, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken zu verbessern und ihre Rolle in der Gesundheitsversorgung zu stärken.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du eine Apotheke leitest oder in einer arbeitest.
  • Ja, wenn du in ländlichen Gebieten wohnst und auf Apothekenversorgung angewiesen bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du im Gesundheitswesen tätig bist und mit Apotheken kooperierst.
  • Ja, wenn du in der pharmazeutischen Industrie arbeitest und von Änderungen in der Apothekenstruktur betroffen bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung im ländlichen Raum interessiert.
  • Ja, wenn du die Rolle von Apotheken in der Gesundheitsversorgung für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für inhabergeführte Apotheken verbessern, um ein flächendeckendes Apothekennetz zu erhalten und die Eigenverantwortung von Apothekeninhabern zu stärken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Apotheken sind an strenge bürokratische Vorgaben gebunden und haben begrenzte Möglichkeiten, Aufgaben in der Gesundheitsversorgung zu übernehmen.

Geplant ist

Apotheken sollen durch Bürokratieabbau mehr Eigenverantwortung und Flexibilität erhalten und zusätzliche Aufgaben in der Gesundheitsversorgung übernehmen können.

Beispiel: Apotheken könnten künftig auch Schutzimpfungen durchführen und Arzneimittel ohne ärztliche Verschreibung abgeben.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Apotheken müssen sich an strikte bürokratische Vorgaben halten und haben begrenzte Aufgaben im Gesundheitsbereich.

Neu: Durch den Bürokratieabbau und die Erweiterung der Aufgaben erhalten Apotheken mehr Flexibilität und Verantwortung.

In der Praxis: Apotheken könnten flexibler auf lokale Versorgungsbedarfe reagieren und zusätzliche Gesundheitsdienstleistungen anbieten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Erweiterung der Aufgaben könnten Apotheken eine größere Rolle in der Gesundheitsversorgung übernehmen.
  • Die wirtschaftliche Lage von Apotheken, insbesondere in ländlichen Gebieten, könnte sich verbessern.
  • Apotheken könnten mehr Fachpersonal benötigen, um die erweiterten Aufgaben zu erfüllen.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der erweiterten Aufgaben könnten Apotheken zusätzliche Schulungen und Investitionen benötigen.
  • Die Sicherstellung der Datensicherheit bei der Übermittlung von Verschreibungen muss gewährleistet sein.

Offene Fragen

  • Wie wird die Finanzierung der zusätzlichen Aufgaben und Notdienste langfristig gesichert?
  • Welche konkreten Maßnahmen werden ergriffen, um den Fachkräftemangel in Apotheken zu adressieren?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben ist relevant, weil es die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung, insbesondere im ländlichen Raum, betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie Apotheken ihre Rolle in der Gesundheitsversorgung erweitern können, um den veränderten Versorgungsbedarfen gerecht zu werden.

Wer ist betroffen?

Apothekeninhaber und -personalPatienten, insbesondere in ländlichen GebietenGesundheitsbehörden