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Antrag

Gruppenbasierte sexuelle Ausbeutung Minderjähriger durch sogenannte Grooming Gangs systematisch erfassen, erforschen und bekämpfen

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 23.06.2026 BT-Drs. 21/6648
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, um die gruppenbasierte sexuelle Ausbeutung Minderjähriger durch sogenannte Grooming Gangs systematisch zu erfassen, zu erforschen und zu bekämpfen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du minderjährig bist und in einem Umfeld lebst, das von solchen kriminellen Aktivitäten betroffen ist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde oder Organisation arbeitest, die mit der Erfassung und Bekämpfung von sexueller Ausbeutung befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Themen innere Sicherheit und der Umgang mit Migration in Deutschland interessieren.
  • Ja, wenn du besorgt über die Prävention und Strafverfolgung von sexuellen Straftaten bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der gruppenbasierten sexuellen Ausbeutung Minderjähriger durch Grooming Gangs besser erfasst und bekämpft werden. Es besteht derzeit eine statistische Blindstelle, die eine umfassende Prävention und Strafverfolgung erschwert.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es keine spezifische Datengrundlage, die die gruppenbasierte sexuelle Ausbeutung Minderjähriger durch Grooming Gangs als eigenständigen Phänomenbereich erfasst.

Geplant ist

Es soll ein belastbares, bundesweites Lagebild geschaffen werden, das diese Form der Kriminalität systematisch erfasst und erforscht.

Beispiel: Künftig könnten Ermittlungsbehörden auf eine umfassendere Datenbasis zurückgreifen, um gezielter gegen Grooming Gangs vorzugehen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das Bundeslagebild deckt angrenzende Phänomene ab, jedoch nicht speziell die gruppenbasierte sexuelle Ausbeutung durch Grooming Gangs.

Neu: Ein neuer Phänomenbereich soll eingeführt werden, der diese spezifische Form der Kriminalität erfasst.

In der Praxis: Ermittlungsbehörden könnten gezielter Daten sammeln und auswerten, was die Prävention und Strafverfolgung verbessern könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die systematische Erfassung könnte die Aufklärung solcher Fälle verbessert werden.
  • Die Erhebung spezifischer Daten könnte zu einer besseren Prävention und gezielteren Strafverfolgung führen.

Zu beachten

  • Für die Erfassung und Auswertung der Daten könnten zusätzliche Ressourcen und personelle Kapazitäten erforderlich sein.
  • Es könnte Herausforderungen geben, die Balance zwischen effektiver Strafverfolgung und dem Schutz vor Diskriminierung zu wahren.

Offene Fragen

  • Wie soll die Erfassung der Daten konkret organisiert werden?
  • Welche zusätzlichen Ressourcen werden für die Umsetzung benötigt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es um den Schutz von Minderjährigen vor sexueller Ausbeutung geht und die Frage, wie effektiv solche Straftaten in Deutschland erfasst und verfolgt werden.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie die Balance zwischen effektiver Strafverfolgung und dem Schutz vor Diskriminierung gewahrt werden kann.

Wer ist betroffen?

Minderjährige, die Opfer von sexueller Ausbeutung werden.Ermittlungsbehörden, die mit der Aufklärung solcher Fälle befasst sind.Gesellschaftliche Gruppen, die sich mit den Themen Migration und innere Sicherheit auseinandersetzen.