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Antrag

Hitzefrei für Beschäftigte - Sonnen- und Hitzeschutz am Arbeitsplatz ernst nehmen

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 11.06.2026 BT-Drs. 21/6464
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der Maßnahmen für besseren Sonnen- und Hitzeschutz am Arbeitsplatz fordert, insbesondere für Beschäftigte, die im Freien arbeiten.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du im Freien arbeitest und von Hitze oder starker Sonneneinstrahlung betroffen bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Arbeitgeber bist und für den Arbeitsschutz deiner Mitarbeiter verantwortlich bist.
  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die für die Kontrolle von Arbeitsschutzmaßnahmen zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Auswirkungen des Klimawandels auf die Arbeitswelt interessieren.
  • Ja, wenn du an der Reduzierung von Gesundheitsrisiken und volkswirtschaftlichen Kosten durch Arbeitsunfähigkeit interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Antrag die Gesundheit von Beschäftigten schützen, die durch steigende Temperaturen und Sonneneinstrahlung gefährdet sind. Ziel ist es, die bestehenden arbeitsschutzrechtlichen Regelungen zu konkretisieren und zu verbessern, um Arbeitsunfähigkeit und gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit sind die arbeitsschutzrechtlichen Regelungen in Bezug auf Hitze und Sonneneinstrahlung nicht konkret genug, und viele Arbeitgeber kommen ihren Pflichten nicht umfassend nach.

Geplant ist

Es soll ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, der besseren Sonnen- und Hitzeschutz für Arbeitnehmer im Freien vorsieht, einschließlich der Einführung eines Klima-Kurzarbeitergeldes bei hohen Temperaturen.

Beispiel: Wenn du auf einer Baustelle arbeitest und die Temperaturen extrem hoch sind, könntest du künftig Anspruch auf ein Klima-Kurzarbeitergeld haben, das als Lohnersatzleistung dient.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Kontrolle der Einhaltung von Arbeitsschutzmaßnahmen ist gering, mit weniger als einem Prozent der Betriebe, die jährlich kontrolliert werden.

Neu: Mit dem neuen Gesetzentwurf könnten spezifischere Kontrollen und Maßnahmen zur Einhaltung des Hitzeschutzes eingeführt werden.

In der Praxis: Es könnte zu einer verstärkten Überwachung und Durchsetzung von Arbeitsschutzmaßnahmen kommen, um die Gesundheit der Arbeitnehmer besser zu schützen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines Klima-Kurzarbeitergeldes könnten Beschäftigte bei extremen Temperaturen finanziell abgesichert werden.
  • Arbeitgeber könnten verpflichtet werden, mehr in den Schutz ihrer Mitarbeiter vor Hitze und Sonneneinstrahlung zu investieren.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Klima-Kurzarbeitergeldes könnte zusätzliche finanzielle Mittel erfordern.
  • Es könnte ein erhöhter Verwaltungsaufwand für die Kontrolle und Durchsetzung der neuen Arbeitsschutzmaßnahmen entstehen.

Offene Fragen

  • Wie hoch wären die Kosten für die Einführung und Umsetzung des Klima-Kurzarbeitergeldes?
  • Welche konkreten Maßnahmen werden zur Kontrolle der Einhaltung der neuen Regelungen vorgesehen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es die Anpassung der Arbeitswelt an die Folgen des Klimawandels betrifft und die Gesundheit der Beschäftigten im Fokus steht.
  • Es wird diskutiert, wie effektivere Arbeitsschutzmaßnahmen die Gesundheit der Arbeitnehmer schützen und volkswirtschaftliche Kosten senken können.

Wer ist betroffen?

Beschäftigte, die im Freien arbeiten, wie in der Landwirtschaft, im Bauwesen oder bei der Straßenreinigung.Arbeitgeber, die für den Arbeitsschutz verantwortlich sind.Behörden, die für die Kontrolle und Durchsetzung der Arbeitsschutzmaßnahmen zuständig sind.