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Phase 3

Infrastruktur-Zukunftsgesetz

Initiator: Bundesregierung (Bundesministerium für Verkehr) Eingereicht: 19.12.2025 BR-Drs. 780/25
Eingereicht
1. Lesung
Ausschuss
2./3. Lesung
Bundesrat
Vermittlungoptional
In Kraft
Aktueller Status:Ausschussberatung
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Bundesregierung bringt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ein, das Maßnahmen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte in den Bereichen Verkehr und Energie vorsieht.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in der Planung oder Genehmigung von Infrastrukturprojekten tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du als Bürger regelmäßig auf Verkehrsinfrastruktur angewiesen bist.
  • Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das von einer verbesserten Verkehrsinfrastruktur profitieren könnte.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Modernisierung und Effizienzsteigerung der Verkehrsinfrastruktur interessiert.
  • Ja, wenn dir die Vereinfachung von Planungs- und Genehmigungsverfahren wichtig ist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Gesetz die Effizienz von Planungs- und Genehmigungsverfahren steigern, um den Ausbau und Erhalt der Verkehrs- und Energieinfrastruktur zu beschleunigen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Planungs- und Genehmigungsverfahren für Infrastrukturprojekte sind oft langwierig und komplex.

Geplant ist

Das Gesetz soll die Verfahren beschleunigen, indem es einheitliche Verfahrensrechte schafft, Verfahrensdopplungen abbaut und Genehmigungsverfahren vereinfacht.

Beispiel: Ein Bauprojekt für eine neue Bundesfernstraße könnte schneller genehmigt werden, da Verfahrensschritte zusammengeführt und digitalisiert werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Verfahren für Infrastrukturprojekte sind durch unterschiedliche Fachgesetze geregelt, was zu komplexen Abläufen führt.

Neu: Ein einheitliches Verfahrensrecht im Verwaltungsverfahrensgesetz soll die Rechtsanwendung erleichtern und die Verfahren vereinheitlichen.

In der Praxis: Planer und Behörden könnten effizienter arbeiten, da sie sich auf ein einheitliches Regelwerk stützen können.

Mögliche Folgen

  • Durch die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren könnten mehr Infrastrukturprojekte schneller umgesetzt werden.
  • Die Digitalisierung der Planfeststellungsverfahren könnte zu einer effizienteren Bearbeitung führen.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung der Maßnahmen könnten zusätzliche Verwaltungsressourcen erforderlich sein.
  • Die Vereinfachung von Umweltverträglichkeitsprüfungen könnte Auswirkungen auf den Naturschutz haben.

Offene Fragen

  • Wie werden die zusätzlichen Verwaltungsressourcen finanziert?
  • Welche konkreten technischen Lösungen werden für die Digitalisierung der Verfahren eingesetzt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Vorhaben ist relevant, da es die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Wirtschaftsstandort durch eine moderne Infrastruktur stärken soll.
  • Die öffentliche Debatte konzentriert sich auf die Balance zwischen Beschleunigung der Verfahren und dem Schutz von Umwelt- und Naturschutzinteressen.

Wer ist betroffen?

Bürger, die auf eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur angewiesen sind.Unternehmen, die von einer verbesserten Infrastruktur profitieren könnten.Behörden, die für die Planung und Genehmigung von Infrastrukturprojekten zuständig sind.