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Antrag

Jetzt handeln - Die Zukunft der Automobilindustrie sozial und ökologisch gestalten

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 19.01.2026 BT-Drs. 21/3715
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Automobilindustrie in Deutschland sozial und ökologisch zu gestalten.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in der Automobil- oder Zulieferindustrie arbeitest.
  • Ja, wenn du in einem Unternehmen tätig bist, das von staatlicher Förderung profitieren könnte.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Region lebst, die stark von der Automobilindustrie abhängig ist.
  • Ja, wenn du in der Grundstoffindustrie tätig bist, die durch die Abnahme von Grünem Stahl unterstützt werden könnte.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Zukunft der Automobilindustrie und deren Ausrichtung auf klimaneutrale Produkte interessiert.
  • Ja, wenn du dich für den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Förderung sozial-ökologischer Innovationen einsetzt.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren steht die deutsche Automobilindustrie vor einem historischen Umbruch, da sie in der Vergangenheit nicht ausreichend in sozialökologisch sinnvolle Produkte und klimaneutrale Technologien investiert hat. Ziel ist es, eine aktive staatliche Industriepolitik zu etablieren, die die Autoindustrie demokratisch, sozial und ökologisch umbaut, um Arbeitsplätze zu sichern und klimaneutrale Produkte zu fördern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Automobilindustrie ist stark auf kurzfristige Renditeinteressen fokussiert und investiert unzureichend in klimaneutrale Technologien und sozialökologische Produkte.

Geplant ist

Ein staatlicher Transformationsfonds von mindestens 20 Milliarden Euro jährlich soll eingerichtet werden, um die Produktion in der Automobil- und Zulieferindustrie sozial und ökologisch neu auszurichten. Fördermittel sollen nur an Unternehmen vergeben werden, die Arbeitsplätze sichern und sozial-ökologische Transformationsverpflichtungen eingehen.

Beispiel: Ein Automobilunternehmen könnte staatliche Mittel erhalten, wenn es sich verpflichtet, seine Produktion auf klimaneutrale Kleinwagen umzustellen und Arbeitsplätze zu sichern.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Automobilindustrie agiert weitgehend marktgetrieben mit Fokus auf kurzfristige Gewinne und exklusive Luxusmodelle.

Neu: Die Industrie soll durch staatliche Förderprogramme und gesetzliche Vorgaben auf eine sozial-ökologische Produktion umgestellt werden, die zivile und nachhaltige Wertschöpfung fokussiert.

In der Praxis: Unternehmen müssten sich verpflichten, klimaneutrale Produkte zu entwickeln und Arbeitsplätze zu sichern, um Fördermittel zu erhalten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines staatlichen Transformationsfonds könnten Unternehmen finanziell unterstützt werden, die ihre Produktion auf klimaneutrale Technologien umstellen.
  • Die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Automobilindustrie könnte durch die geforderten Transformationsverpflichtungen gefördert werden.

Zu beachten

  • Für die Finanzierung des Transformationsfonds wären erhebliche staatliche Mittel erforderlich.
  • Unternehmen, die Fördermittel erhalten, müssten strenge sozial-ökologische Kriterien einhalten, was zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeuten könnte.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die sozial-ökologischen Kriterien für die Vergabe der Fördermittel definiert werden?
  • Welche Mechanismen werden zur Überprüfung der Einhaltung dieser Kriterien eingesetzt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Zukunft der Automobilindustrie, den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Förderung klimaneutraler Technologien betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie eine sozial-ökologische Transformation der Industrie umgesetzt werden kann, ohne Arbeitsplätze zu gefährden.

Wer ist betroffen?

Arbeitnehmer in der Automobil- und ZulieferindustrieAutomobilunternehmen und ZuliefererRegionen mit starkem industriellen Fokus auf die Automobilindustrie