CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Antrag

Keine Einschnitte beim Wohngeld - Entlastung für Familien und Rentnerinnen und Rentner sichern

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 09.06.2026 BT-Drs. 21/6339
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der fordert, keine Einschnitte beim Wohngeld vorzunehmen, um die Entlastung für Familien und Rentnerinnen und Rentner zu sichern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Wohngeld beziehst oder darauf angewiesen bist.
  • Ja, wenn du als Rentnerin oder Rentner in einem Ein-Personen-Haushalt lebst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Kommune arbeitest, die Wohngeldanträge prüft.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die soziale Absicherung von Familien und Rentnern interessiert.
  • Ja, wenn du die Entwicklung der Miet- und Heizkosten in Deutschland verfolgst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben verhindern, dass durch geplante Einsparungen im Bundeshaushalt 2027 das Wohngeld gekürzt wird, was insbesondere Familien und Rentnerinnen und Rentner betreffen würde.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit ist das Wohngeld ein wichtiger staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen, die keine Grundsicherung beziehen. Es wurde in den letzten Jahren mehrfach reformiert, um den Kreis der Berechtigten zu erweitern und die Unterstützung an die realen Belastungen anzupassen.

Geplant ist

Der Antrag fordert, dass keine Einschnitte beim Wohngeld vorgenommen werden, um die Entlastung für Familien und Rentnerinnen und Rentner zu sichern. Dies soll verhindern, dass durch geplante Einsparungen im Bundeshaushalt 2027 das Wohngeld gekürzt wird.

Beispiel: Wenn du als Rentnerin oder Rentner Wohngeld beziehst, sollst du weiterhin die gleiche Unterstützung erhalten, ohne Kürzungen befürchten zu müssen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das Wohngeld wird regelmäßig angepasst und hat zuletzt durch das Wohngeld-Plus-Gesetz eine Erweiterung des Berechtigtenkreises und eine Anpassung an die Miet- und Verbraucherpreisentwicklung erfahren.

Neu: Der Antrag zielt darauf ab, diese Strukturen zu erhalten und keine Kürzungen vorzunehmen, trotz geplanter Einsparungen im Bundeshaushalt.

In der Praxis: Die bestehende Unterstützung durch das Wohngeld würde fortgeführt, ohne dass die Berechtigten mit Kürzungen rechnen müssten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Beibehaltung des Wohngeldes könnten Familien und Rentnerinnen und Rentner weiterhin finanziell entlastet werden.
  • Die Vermeidung von Kürzungen könnte dazu beitragen, die Lebensqualität von Wohngeldbeziehenden zu sichern.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Antrags könnte zusätzliche Haushaltsmittel erfordern, um geplante Einsparungen auszugleichen.
  • Kommunen könnten weiterhin mit der Bearbeitung von Wohngeldanträgen überlastet sein, was lange Bearbeitungszeiten zur Folge haben könnte.

Offene Fragen

  • Wie sollen die fehlenden Einsparungen im Bundeshaushalt 2027 kompensiert werden?
  • Welche Maßnahmen sind geplant, um die Bearbeitungszeiten von Wohngeldanträgen zu verkürzen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle Unterstützung von Haushalten mit geringem Einkommen betrifft, insbesondere in Zeiten steigender Miet- und Heizkosten.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie soziale Sicherung und Haushaltsdisziplin miteinander vereinbart werden können.

Wer ist betroffen?

FamilienRentnerinnen und RentnerAlleinerziehendeHaushalte mit geringem Einkommen
Keine Einschnitte beim Wohngeld - Entlastung für Familien und Rentnerinnen und Rentner sichern — RegierungsRadar | CoreNoda