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Antrag

Kostenfreies, gesundes und leckeres Mittagessen in allen Schulen und Kitas

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 15.01.2026 BT-Drs. 21/3660
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der die Einführung eines kostenfreien, gesunden und schmackhaften Mittagessens in allen Schulen und Kitas fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein Kind in einer Schule oder Kita hast, das von der Mittagsverpflegung profitiert.
  • Ja, wenn du in einer Schule oder Kita arbeitest, die das Mittagessen bereitstellen muss.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du als Elternteil bisher für das Schul- oder Kitaessen deines Kindes zahlst.
  • Ja, wenn du in der Lebensmittelproduktion oder -lieferung tätig bist und von der Nachfrage nach regionalen Bio-Lebensmitteln betroffen bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Förderung gesunder Ernährung und die Reduzierung von Ernährungsarmut bei Kindern interessiert.
  • Ja, wenn du an der Verbesserung der Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern aus sozioökonomisch schwächeren Familien interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Ernährungsarmut bei Kindern und Jugendlichen reduzieren und die Gesundheitsförderung in Schulen und Kitas verbessern. Zudem soll es zu gleichwertigen Lebensverhältnissen beitragen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

In vielen Schulen und Kitas wird entweder kein Mittagessen angeboten oder es ist teuer, nicht schmackhaft und selten gesund. Die Teilnahmequote an der Mittagsverpflegung ist niedrig.

Geplant ist

Ein kostenfreies, gesundes und leckeres Mittagessen soll in allen Schulen und Kitas angeboten werden, das den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung entspricht.

Beispiel: Ein Schüler, der bisher kein oder nur unregelmäßig ein gesundes Mittagessen in der Schule erhält, würde künftig täglich kostenfrei ein solches Essen bekommen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Mittagsverpflegung in Schulen und Kitas ist häufig nicht verpflichtend geregelt und variiert stark in Qualität und Preis.

Neu: Einheitliche Standards für die Verpflegung sollen eingeführt werden, finanziert durch den Bundeshaushalt, und es soll ein Investitionsprogramm für den Bau und Umbau von Küchen und Mensen aufgelegt werden.

In der Praxis: Schulen und Kitas würden über die notwendige Infrastruktur verfügen, um täglich frische und gesunde Mahlzeiten anzubieten.

Mögliche Folgen

  • Durch die Bereitstellung eines kostenfreien Mittagessens könnte die Teilnahmequote an der Schulverpflegung deutlich steigen.
  • Die Nachfrage nach regionalen und biologischen Lebensmitteln könnte zunehmen, was lokale Produzenten fördern würde.

Zu beachten

  • Für die Finanzierung des kostenfreien Mittagessens wären zusätzliche Mittel aus dem Bundeshaushalt erforderlich.
  • Der Aufbau und Umbau von Küchen und Mensen in Schulen und Kitas könnte zusätzlichen organisatorischen Aufwand bedeuten.

Offene Fragen

  • Wie hoch wären die genauen Kosten für die Umsetzung des kostenfreien Mittagessens?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Qualitätsstandards in allen Bundesländern einheitlich durchzusetzen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Chancengleichheit und Gesundheitsförderung von Kindern betrifft und die soziale Gerechtigkeit im Bildungssystem verbessern könnte.
  • In der öffentlichen Debatte wird diskutiert, wie die Finanzierung durch den Bundeshaushalt sichergestellt werden kann und welche Auswirkungen dies auf die regionale Landwirtschaft haben könnte.

Wer ist betroffen?

Kinder und Jugendliche, die Schulen und Kitas besuchenEltern, die für die Verpflegung ihrer Kinder aufkommen müssenSchulen und Kitas, die für die Verpflegung verantwortlich sind