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Antrag

Krankenversicherte entlasten, nicht belasten

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 21.04.2026 BT-Drs. 21/5487
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Belastungen der Krankenversicherten zu reduzieren und eine Umverteilung zu ihren Lasten zu verhindern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als mitversicherter Ehepartner in der gesetzlichen Krankenversicherung bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du Arbeitgeber bist, da die finanzielle Belastung zwischen Arbeitgebern und Versicherten unterschiedlich verteilt wird.
  • Ja, wenn du im Gesundheitswesen arbeitest, da Kürzungen bei den Leistungserbringenden vorgesehen sind.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die finanzielle Verteilung zwischen Versicherten und Arbeitgebern in der Krankenversicherung interessiert.
  • Ja, wenn du dich für die Auswirkungen von Kürzungen im Gesundheitswesen auf die Versorgung interessierst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Antrag verhindern, dass die Versicherten durch die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung stärker belastet werden als die Arbeitgeber. Es wird kritisiert, dass die Pläne der Bundesregierung eine ungleiche Verteilung der finanziellen Lasten zwischen Versicherten und Arbeitgebern vorsehen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Mitversicherte Ehepartner sind in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei versichert.

Geplant ist

Ein zusätzlicher Beitragssatz von 3,5 Prozentpunkten soll für mitversicherte Ehepartner eingeführt werden, der von den Versicherten allein getragen wird.

Beispiel: Ein mitversicherter Ehepartner müsste künftig einen zusätzlichen Beitrag von 3,5 Prozentpunkten zahlen, ohne dass der Arbeitgeber sich daran beteiligt.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die finanzielle Belastung in der gesetzlichen Krankenversicherung wird zwischen Versicherten und Arbeitgebern geteilt.

Neu: Die geplanten Reformen würden die finanzielle Last stärker auf die Versicherten verlagern.

In der Praxis: Versicherte würden mehr Kosten tragen, während Arbeitgeber entlastet werden.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines zusätzlichen Beitragssatzes für mitversicherte Ehepartner könnten diese finanziell stärker belastet werden.
  • Die Kürzungen bei den Leistungserbringenden könnten die Versorgung im Gesundheitswesen beeinträchtigen.

Zu beachten

  • Die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern könnte besonders Menschen treffen, die nicht erwerbsfähig sind oder schlechten Zugang zum Arbeitsmarkt haben.
  • Frauen könnten durch die geplanten Änderungen zusätzlich belastet werden, da sie oft finanziell benachteiligt sind.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die finanziellen Mehrbelastungen der Versicherten ausgeglichen werden?
  • Welche Maßnahmen sind geplant, um die Versorgung im Gesundheitswesen trotz Kürzungen sicherzustellen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle Belastung der Krankenversicherten und die Verteilung der Kosten zwischen Versicherten und Arbeitgebern betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie sich die geplanten Kürzungen auf die Versorgung im Gesundheitswesen auswirken könnten.

Wer ist betroffen?

Krankenversicherte, insbesondere mitversicherte EhepartnerArbeitgeberLeistungserbringende im Gesundheitswesen