CORENODAInformationen. Einordnen. Verstehen.
Antrag

Krisenresilienz in der Pflege stärken - Häusliche und stationäre Pflege verlässlich auf Krisen vorbereiten

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 09.06.2026 BT-Drs. 21/6344
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Krisenresilienz in der häuslichen und stationären Pflege zu stärken.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du pflegebedürftig bist und in einem Pflegeheim oder zu Hause versorgt wirst.
  • Ja, wenn du in der häuslichen Pflege arbeitest oder Pflegedienste anbietest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du als Angehöriger von pflegebedürftigen Menschen Verantwortung trägst.
  • Ja, wenn du in einer Behörde oder Organisation tätig bist, die für Krisenplanung und Bevölkerungsschutz zuständig ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Resilienz von Versorgungsstrukturen in Krisensituationen interessiert.
  • Ja, wenn du die Integration von Menschen mit Behinderungen in Krisenpläne wichtig findest.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll die pflegerische Versorgung in Deutschland auch unter außergewöhnlichen Bedingungen wie Stromausfällen, Hochwasser, Hitzeperioden und Pandemien verlässlich aufrechterhalten werden. Pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderungen sollen besser geschützt und in die Krisenplanung integriert werden.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Pflegeeinrichtungen und Pflegedienste sind oft nicht systematisch in die Krisenplanung und den Bevölkerungsschutz eingebunden. Bei Krisen wie Stromausfällen gibt es Schwachstellen in der Kommunikation und Versorgung.

Geplant ist

Ein bundespolitischer Maßnahmenplan soll entwickelt werden, um die Krisenresilienz in der Pflege zu stärken. Verantwortlichkeiten sollen geklärt und pflegerische Akteure strukturell eingebunden werden.

Beispiel: In Zukunft könnten Pflegeheime und Pflegedienste besser auf Stromausfälle vorbereitet sein, mit klaren Kommunikationswegen und Notfallplänen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Pflegeeinrichtungen sind nicht systematisch in Krisenplanung und Katastrophenvorsorge eingebunden.

Neu: Die Bundesregierung soll einen Maßnahmenplan entwickeln, um die Einbindung der Pflege in Krisenplanung und Bevölkerungsschutz zu stärken.

In der Praxis: Pflegeeinrichtungen könnten in Zukunft über klarere Notfallpläne und bessere technische Ausstattung verfügen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einbindung in die Krisenplanung könnten Pflegeeinrichtungen besser auf Krisen vorbereitet sein.
  • Die Verantwortlichkeiten in Krisensituationen könnten klarer geregelt werden, was die Handlungssicherheit erhöht.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung des Maßnahmenplans wären möglicherweise zusätzliche finanzielle Mittel und personelle Ressourcen erforderlich.
  • Die Integration der Pflege in die Krisenplanung könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursachen.

Offene Fragen

  • Wie genau soll der Maßnahmenplan zur Stärkung der Krisenresilienz in der Pflege ausgestaltet werden?
  • Welche finanziellen Mittel sind für die Umsetzung des Maßnahmenplans erforderlich?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Sicherheit und Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in Krisensituationen betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Resilienz von Versorgungsstrukturen verbessert werden kann, um zukünftige Krisen besser zu bewältigen.

Wer ist betroffen?

pflegebedürftige MenschenMenschen mit BehinderungenPflegedienstePflegeheimeRettungskräfteVerantwortliche im Bevölkerungsschutz