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Antrag

Maßnahmen aus dem EU-Förderprogramm LIFE sichern - Für ein nachhaltiges Europa und den Schutz von Umwelt, Natur und Klima

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 05.05.2026 BT-Drs. 21/5756
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Maßnahmen aus dem EU-Förderprogramm LIFE zu sichern, um ein nachhaltiges Europa sowie den Schutz von Umwelt, Natur und Klima zu gewährleisten.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Unternehmen arbeitest, das Umweltprojekte durch das LIFE-Programm umsetzt.
  • Ja, wenn du in einer zivilgesellschaftlichen Organisation tätig bist, die von LIFE-Fördermitteln profitiert.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit der Umsetzung von EU-Umweltpolitik befasst ist.
  • Ja, wenn du in der Forschung tätig bist und innovative Umweltlösungen entwickelst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dir der Erhalt der Biodiversität und der Schutz der Umwelt wichtig sind.
  • Ja, wenn du die Stärkung des europäischen Zusammenhalts durch gemeinsame Umweltprojekte befürwortest.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben sicherstellen, dass das EU-Förderprogramm LIFE weiterhin eigenständig bleibt und seine bisherigen Stärken, wie der Bottom-up-Ansatz und die verlässliche Umsetzung, nicht durch eine Integration in breitere Finanzierungsstrukturen verloren gehen.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Das LIFE-Programm ist ein eigenständiges Finanzierungsinstrument der EU, das seit 1992 besteht und Projekte im Bereich Umwelt-, Natur- und Klimaschutz fördert.

Geplant ist

Es gibt Vorschläge, das LIFE-Programm in breitere Finanzierungsstrukturen zu integrieren, was seine Eigenständigkeit und spezifischen Förderziele gefährden könnte.

Beispiel: Ein Projekt zur Wiederherstellung von Naturlandschaften könnte künftig in Konkurrenz zu anderen EU-Ausgabenbereichen um Fördermittel stehen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Das LIFE-Programm operiert als eigenständiges Instrument mit klar definierten Zielen und einer festen Budgetzuteilung für Umweltprojekte.

Neu: Das Programm könnte Teil eines größeren Finanzierungsrahmens werden, der flexibler ist, aber auch die spezifische Förderung von Umweltprojekten weniger priorisieren könnte.

In der Praxis: Projekte im Bereich Umwelt- und Naturschutz könnten weniger verlässliche Finanzierungsquellen haben und stärker um Mittel konkurrieren müssen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Integration in breitere Finanzierungsstrukturen könnte die spezifische Förderung von Umweltprojekten geschwächt werden.
  • Naturschutzmaßnahmen könnten in verschärfter Konkurrenz zu anderen Ausgabenbereichen stehen, was zu Kürzungen führen könnte.

Zu beachten

  • Die Umsetzung der Verordnung zur Wiederherstellung der Natur könnte ohne ein eigenständiges LIFE-Programm schwieriger werden, da bislang kein spezifisches Budget dafür vorgesehen ist.

Offene Fragen

  • Wie wird sichergestellt, dass Umweltprojekte weiterhin ausreichend finanziert werden, wenn das LIFE-Programm in breitere Strukturen integriert wird?
  • Welche konkreten Maßnahmen sind geplant, um die Eigenständigkeit und Effektivität des LIFE-Programms zu bewahren?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Finanzierung und Umsetzung von Umweltprojekten in der EU betrifft, die entscheidend für den Schutz der Biodiversität und den Klimaschutz sind.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die spezifische Förderung von Umweltprojekten gesichert werden kann, ohne dass diese in Konkurrenz zu anderen Ausgabenbereichen geraten.

Wer ist betroffen?

Lokale, regionale und nationale BehördenZivilgesellschaftliche OrganisationenForschungseinrichtungenUnternehmen, die im Bereich Umwelt-, Natur- und Klimaschutz tätig sind