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Antrag

Medienkompetenz für alle - Nationale Strategie des Bundes für eine lebensbegleitende Medienbildung

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 23.06.2026 BT-Drs. 21/6660
Aktueller Status:Noch nicht beraten
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der eine nationale Strategie für eine lebensbegleitende Medienbildung vorsieht.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du Schwierigkeiten hast, seriöse von unseriösen Nachrichtenquellen zu unterscheiden.
  • Ja, wenn du als Schüler digitale Kompetenzen erwerben möchtest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du als Elternteil in der Medienbildung deiner Kinder unterstützt werden möchtest.
  • Ja, wenn du in der Bildungspolitik oder im Bildungswesen tätig bist und dich mit der Vermittlung von Medienkompetenzen befasst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn du dir Sorgen über die Verbreitung von Desinformationen machst.
  • Ja, wenn du an einer informierten und demokratischen Gesellschaft interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Medienkompetenzen der Bürger stärken, um eine informierte, selbstbestimmte und demokratische Gesellschaft zu fördern. Es soll helfen, digitale, demokratische und medienbezogene Kompetenzen flächendeckend zu vermitteln, um Resilienz gegenüber Desinformationen und Manipulation zu stärken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Viele Bürger haben Schwierigkeiten, seriöse von unseriösen Nachrichtenquellen zu unterscheiden. Die Medienbildung ist in Deutschland ungleichmäßig verteilt und oft unzureichend.

Geplant ist

Es soll eine nationale Strategie für lebensbegleitende Medienbildung eingeführt werden, um die Medienkompetenzen der Bürger zu stärken und eine flächendeckende Kompetenzvermittlung zu gewährleisten.

Beispiel: Ein Schüler könnte künftig im Unterricht systematisch lernen, wie er die Qualität von Onlineinhalten beurteilen kann.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Medienbildung in Deutschland ist uneinheitlich und oft unzureichend, mit einem Flickenteppich an Angeboten.

Neu: Eine nationale Strategie soll die Medienbildung vereinheitlichen und flächendeckend verbessern.

In der Praxis: Medienkompetenzen könnten systematisch in die Bildung integriert werden, wodurch Schüler besser auf digitale Herausforderungen vorbereitet wären.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung einer nationalen Strategie könnte die Medienkompetenz der Bevölkerung insgesamt verbessert werden.
  • Die Fähigkeit, Desinformationen zu erkennen, könnte gestärkt werden, was zu einer informierteren Gesellschaft führen könnte.

Zu beachten

  • Die Umsetzung einer nationalen Strategie könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand erfordern.
  • Es müssten ausreichende Ressourcen bereitgestellt werden, um die flächendeckende Vermittlung von Medienkompetenzen zu gewährleisten.

Offene Fragen

  • Wie soll die nationale Strategie konkret umgesetzt werden?
  • Welche finanziellen Mittel sind für die Umsetzung vorgesehen?
  • Wie wird die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüft?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema ist relevant, weil es die Fähigkeit der Bürger betrifft, in einer zunehmend digitalen Welt kritisch mit Informationen umzugehen.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie Medienkompetenz zur Stärkung der Demokratie und zur Bekämpfung von Desinformationen beitragen kann.

Wer ist betroffen?

Bürgerinnen und Bürger, die Schwierigkeiten haben, seriöse von unseriösen Nachrichtenquellen zu unterscheiden.Jugendliche und Schüler, die digitale Kompetenzen erwerben sollen.Eltern, die in der Medienbildung ihrer Kinder unterstützt werden sollen.