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Antrag

Mit dem Neun-Euro-Ticket private Haushalte entlasten

Initiator: Verkehrsausschuss Eingereicht: 23.06.2026 BT-Drs. 21/6633
Aktueller Status:Beschlussempfehlung liegt vor
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der die Wiedereinführung und unbefristete Verstetigung des Neun-Euro-Tickets im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) fordert. Zudem soll ein Null-Euro-Ticket für bestimmte Gruppen eingeführt werden und der Bund soll mindestens die Hälfte des finanziellen Mehrbedarfs übernehmen.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du regelmäßig den ÖPNV nutzt und von günstigeren Ticketpreisen profitieren würdest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Region lebst, in der der ÖPNV ausgebaut werden soll.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Frage interessiert, wie öffentliche Verkehrsmittel finanziert und organisiert werden sollen.
  • Ja, wenn du die Mobilitätsgarantie im ländlichen Raum für wichtig hältst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die Mobilität für alle Bürger bezahlbarer machen und als Inflationsausgleich sowie effektive Entlastung für Pendler und Geringverdiener wirken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es das Deutschlandticket, das mit drei Milliarden Euro jährlich subventioniert wird.

Geplant ist

Das Neun-Euro-Ticket soll wieder eingeführt und dauerhaft angeboten werden. Zudem soll es ein Null-Euro-Ticket für bestimmte Gruppen geben.

Beispiel: Ein Pendler könnte für neun Euro im Monat bundesweit den ÖPNV nutzen, während Schüler kostenlos fahren könnten.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Der ÖPNV wird durch verschiedene Ticketmodelle und staatliche Subventionen finanziert.

Neu: Ein bundesweites Neun-Euro-Ticket und ein Null-Euro-Ticket für bestimmte Gruppen würden eingeführt.

In der Praxis: Die Ticketpreise würden drastisch sinken, und es würde eine höhere staatliche Beteiligung an den Kosten geben.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung des Neun-Euro-Tickets könnte die Nachfrage im ÖPNV stark steigen.
  • Die Finanzierung könnte zusätzliche Steuermittel erfordern.

Zu beachten

  • Für die Umsetzung wären erhebliche finanzielle Mittel erforderlich, die über die bisherigen Subventionen hinausgehen.
  • Es könnte zu Kapazitätsengpässen im ÖPNV kommen, wenn das Angebot nicht entsprechend ausgebaut wird.

Offene Fragen

  • Wie soll die langfristige Finanzierung des Neun-Euro-Tickets gesichert werden?
  • Wie wird sichergestellt, dass das Angebot im ÖPNV mit der steigenden Nachfrage Schritt hält?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es um die Bezahlbarkeit und den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr geht, insbesondere in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten.
  • Es wird diskutiert, wie eine gerechte und nachhaltige Finanzierung des ÖPNV aussehen könnte.

Wer ist betroffen?

Schülerinnen und SchülerAuszubildendeStudierendeSeniorinnen und SeniorenPendlerGeringverdiener