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Antrag

Mobilfunklücken schließen - Nationale Netzabdeckung für alle Bürger

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 21.04.2026 BT-Drs. 21/5490
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat im Bundestag einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, Mobilfunklücken in Deutschland zu schließen und eine nationale Netzabdeckung für alle Bürger zu gewährleisten. Der Antrag fordert die Einführung eines nationalen Roaming-Systems für 2G-, 4G- und 5G-Dienste in Gebieten mit unzureichender Mobilfunkabdeckung.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Gebiet mit schlechter Mobilfunkabdeckung lebst oder arbeitest.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du für einen Mobilfunkanbieter arbeitest, der von den neuen Roaming-Regelungen betroffen wäre.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Verbesserung der digitalen Infrastruktur in Deutschland interessiert.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der Mobilfunklücken in Deutschland gelöst werden, um eine nahtlose und ununterbrochene Nutzung von Mobilfunkdiensten sowie IoT-Anwendungen zu ermöglichen. Dies soll durch die Einführung eines nationalen Roamings erreicht werden, das in Gebieten mit unzureichender Netzabdeckung greift.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Mobilfunknutzer in Deutschland sind oft von Sprach- und Datendiensten ausgeschlossen, wenn sie sich außerhalb der Netzabdeckung ihres Anbieters befinden.

Geplant ist

Ein nationales Roaming würde es ermöglichen, dass Mobilfunknutzer auch in Gebieten mit unzureichender Netzabdeckung auf die Dienste anderer Anbieter zugreifen können.

Beispiel: Wenn du in einem ländlichen Gebiet lebst, in dem dein Anbieter kein Netz hat, könntest du dennoch telefonieren und im Internet surfen, indem du das Netz eines anderen Anbieters nutzt.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Derzeit gibt es keine Verpflichtung für Mobilfunkanbieter in Deutschland, nationales Roaming anzubieten.

Neu: Mit dem vorgeschlagenen Gesetz müssten Mobilfunkanbieter nationales Roaming in Gebieten mit unzureichender Netzabdeckung anbieten.

In der Praxis: Mobilfunknutzer würden in mehr Gebieten Zugang zu Mobilfunkdiensten haben, unabhängig vom Anbieter.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung von nationalem Roaming könnten Mobilfunkanbieter neue technische und organisatorische Herausforderungen bewältigen müssen.
  • Die Umsetzung könnte zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erfordern.

Zu beachten

  • Mobilfunkanbieter müssten ein Kompensationsmodell entwickeln, um die Kosten des Roamings fair zu verteilen.
  • Die Einführung eines nationalen Roamings könnte zu regulatorischen und technischen Anpassungen führen.

Offene Fragen

  • Wie genau soll das Kompensationsmodell zwischen den Mobilfunkanbietern ausgestaltet werden?
  • Welche Kosten würden durch die Umsetzung des nationalen Roamings entstehen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema ist relevant, da es die digitale Infrastruktur und die Mobilitätsfreiheit in Deutschland betrifft. Eine bessere Netzabdeckung könnte die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Standorts Deutschland erhöhen.

Wer ist betroffen?

Mobilfunknutzer in DeutschlandMobilfunkanbieterRegulierungsbehörden
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