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Antrag

Organisierten Wissenschaftsbetrug unterbinden - Qualität und Transparenz in der Forschung sichern

Initiator: Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung Eingereicht: 24.06.2026 BT-Drs. 21/6695
Aktueller Status:Abgelehnt
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, organisierten Wissenschaftsbetrug zu unterbinden und die Qualität sowie Transparenz in der Forschung zu sichern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in der Wissenschaft tätig bist und deine Arbeiten veröffentlicht werden.
  • Ja, wenn du in einer staatlichen Förderinstitution arbeitest, die über Förderentscheidungen für wissenschaftliche Projekte entscheidet.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Verlags- oder Publikationsplattform arbeitest, die wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Integrität und Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen interessiert.
  • Ja, wenn du Bedenken hinsichtlich der Glaubwürdigkeit des Wissenschaftssystems hast.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Antrag das Problem systematisch manipulierter Veröffentlichungen in der Wissenschaft adressieren, indem eine unabhängige Prüfstelle eingerichtet wird, die Kriterien für qualitätssichere Publikationen festlegt und wissenschaftliche Arbeiten stichprobenartig oder auf Antrag prüft.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es in Deutschland etablierte Mechanismen der Selbstregulierung in der Wissenschaft, wie Ombudspersonen und Untersuchungskommissionen, sowie verbindliche Standards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Geplant ist

Der Antrag schlägt vor, eine unabhängige Prüfstelle einzurichten, die wissenschaftliche Arbeiten auf Qualität überprüft und deren Bewertungen in staatliche Förderentscheidungen einfließen lässt.

Beispiel: Ein Wissenschaftler, der ein neues Forschungsprojekt einreicht, müsste damit rechnen, dass seine Arbeit stichprobenartig von der neuen Prüfstelle auf Qualität geprüft wird, bevor er Fördermittel erhält.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Arbeiten erfolgt durch Peer-Review-Verfahren und die Einhaltung von Standards der Forschungseinrichtungen.

Neu: Eine unabhängige Prüfstelle würde eingeführt, die zusätzliche Qualitätskontrollen durchführt und deren Bewertungen in staatliche Förderentscheidungen einfließen.

In der Praxis: Wissenschaftliche Arbeiten könnten einer zusätzlichen Prüfung unterzogen werden, bevor sie Fördermittel erhalten oder veröffentlicht werden.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung einer unabhängigen Prüfstelle könnte die Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Arbeiten verstärkt werden.
  • Die Einbindung der Prüfstelle in staatliche Förderentscheidungen könnte die Auswahlkriterien für Fördermittel beeinflussen.

Zu beachten

  • Die Einführung einer zentralen Prüfstelle könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursachen.
  • Es besteht das Risiko, dass die Prüfstelle nicht die notwendige fachliche Tiefe für alle wissenschaftlichen Disziplinen abbilden kann.

Offene Fragen

  • Wie würde die Prüfstelle organisatorisch und finanziell ausgestattet werden?
  • Welche konkreten Kriterien würden für die Qualitätssicherung herangezogen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Integrität und Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Veröffentlichungen betrifft.
  • Es gibt Diskussionen darüber, wie Qualität und Transparenz in der Wissenschaft sichergestellt werden können, ohne die Unabhängigkeit der Forschung zu gefährden.

Wer ist betroffen?

Wissenschaftler und ForschungseinrichtungenStaatliche FörderinstitutionenVerlage und Publikationsplattformen