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Antrag

Paralleljustiz bekämpfen - Bundesweites Lagebild schaffen

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 19.05.2026 BT-Drs. 21/6001
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der die Bekämpfung von Paralleljustiz durch die Schaffung eines bundesweiten Lagebildes zum Ziel hat.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Umfeld lebst, in dem Paralleljustiz praktiziert wird.
  • Ja, wenn du als Opfer oder Zeuge in einem Verfahren betroffen bist, das außerhalb der staatlichen Justiz geregelt wird.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Behörde arbeitest, die mit der Strafverfolgung oder dem Opferschutz befasst ist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaates und die Durchsetzung staatlichen Rechts interessieren.
  • Ja, wenn du dir Sorgen über die Auswirkungen von Paralleljustiz auf die öffentliche Sicherheit machst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der Paralleljustiz bekämpft werden, indem ein umfassendes Lagebild erstellt wird, das die Erscheinungsformen, Strukturen und Auswirkungen solcher informellen Schlichtungssysteme analysiert.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Derzeit gibt es kein einheitliches, bundesweites Lagebild zu Paralleljustizstrukturen. Erkenntnisse sind fragmentarisch und basieren auf einzelnen Berichten, wie dem aus Nordrhein-Westfalen.

Geplant ist

Es soll ein systematisches, regelmäßig aktualisiertes Lagebild auf Bundesebene geschaffen werden, das umfassende Erkenntnisse über Paralleljustizstrukturen liefert.

Beispiel: Ein bundesweites Lagebild könnte aufzeigen, in welchen Regionen Paralleljustiz besonders verbreitet ist und welche Deliktsbereiche betroffen sind, wodurch gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung möglich werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Einzelne Bundesländer erstellen gelegentlich Berichte über Paralleljustiz, ohne eine bundesweite Koordination.

Neu: Ein bundesweit koordiniertes Lagebild würde regelmäßig aktualisierte und umfassende Daten bereitstellen.

In der Praxis: Sicherheitsbehörden hätten eine fundierte Grundlage, um gezielt gegen Paralleljustiz vorzugehen und die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen zu überprüfen.

Mögliche Folgen

  • Durch die Erstellung eines Lagebildes könnte die Erfassung und Analyse von Paralleljustizstrukturen verbessert werden.
  • Sicherheitsbehörden könnten gezieltere Maßnahmen zur Bekämpfung von Paralleljustiz entwickeln.

Zu beachten

  • Die Erstellung eines umfassenden Lagebildes erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Behörden und könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand mit sich bringen.
  • Es könnte herausfordernd sein, belastbare Daten zu einem schwer erfassbaren Phänomen wie der Paralleljustiz zu sammeln.

Offene Fragen

  • Wie genau sollen die Daten für das Lagebild erhoben und ausgewertet werden?
  • Welche Ressourcen werden für die regelmäßige Aktualisierung des Lagebildes benötigt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Durchsetzung des staatlichen Rechts und das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaates betrifft.
  • Es wird diskutiert, wie Paralleljustiz die öffentliche Sicherheit und den Opferschutz beeinflusst.

Wer ist betroffen?

Staatliche Gerichte und JustizbehördenOpfer und Täter in ParalleljustizsystemenSicherheitsbehörden