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Antrag

Pflegende An- und Zugehörige unterstützen - Pflegelohn einführen

Initiator: Fraktion DIE LINKE Eingereicht: 09.06.2026 BT-Drs. 21/6361
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion DIE LINKE hat einen Antrag eingebracht, der die Einführung eines Pflegelohns für pflegende An- und Zugehörige fordert.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du ein Familienmitglied oder eine nahestehende Person pflegst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in der Pflegeversicherung tätig bist und sich die Beiträge ändern könnten.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die finanzielle Absicherung von pflegenden Angehörigen interessiert.
  • Ja, wenn du die gesellschaftliche Anerkennung von Pflegearbeit stärken möchtest.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben die finanzielle Absicherung von pflegenden An- und Zugehörigen verbessern und deren Rentenansprüche erhöhen, um Altersarmut zu verhindern.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Pflegende Angehörige erhalten derzeit keine direkte finanzielle Vergütung für ihre Pflegearbeit. Die Pflegeversicherung zahlt Rentenbeiträge für pflegende An- und Zugehörige, die jedoch gekürzt werden sollen.

Geplant ist

Die Einführung eines Pflegelohns soll pflegende An- und Zugehörige finanziell unterstützen und ihre Rentenansprüche verbessern.

Beispiel: Wer seine berufliche Tätigkeit reduziert, um ein Familienmitglied zu pflegen, könnte durch den Pflegelohn finanziell abgesichert werden.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Pflegeversicherung zahlt Rentenbeiträge für pflegende Angehörige, die jedoch nicht ausreichen, um Altersarmut zu verhindern.

Neu: Mit einem Pflegelohn würden pflegende Angehörige direkt finanziell unterstützt und ihre Rentenansprüche gestärkt.

In der Praxis: Pflegende Angehörige könnten weniger finanzielle Einbußen erleiden und hätten eine bessere Absicherung im Alter.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines Pflegelohns könnte die finanzielle Belastung pflegender Angehöriger verringert werden.
  • Die Motivation, Angehörige zu pflegen, könnte durch eine bessere finanzielle Absicherung steigen.

Zu beachten

  • Die Finanzierung eines Pflegelohns würde zusätzliche Mittel erfordern, die möglicherweise durch höhere Beiträge oder Steuern aufgebracht werden müssten.
  • Die Umsetzung des Pflegelohns könnte zu einem erhöhten Verwaltungsaufwand führen.

Offene Fragen

  • Wie soll der Pflegelohn konkret finanziert werden?
  • Welche Kriterien sollen festlegen, wer Anspruch auf den Pflegelohn hat?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die finanzielle Absicherung von pflegenden Angehörigen betrifft und die gesellschaftliche Anerkennung von Pflegearbeit stärken könnte.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie die Pflege von Angehörigen besser unterstützt und Altersarmut vermieden werden kann.

Wer ist betroffen?

Pflegende Angehörige und Zugehörige, die Pflegeleistungen erbringen.Frauen, die einen Großteil der informellen Pflegearbeit leisten.