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Antrag

Polizeiliche Kriminalstatistik sowie Berichtswesen zur Ausländerkriminalität mit maximaler Transparenz ausgestalten - Effektivität sicherheitspolitischer Maßnahmen steigern

Initiator: Fraktion der AfD Eingereicht: 05.05.2026 BT-Drs. 21/5748
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion der AfD hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Polizeiliche Kriminalstatistik sowie das Berichtswesen zur Ausländerkriminalität mit maximaler Transparenz auszugestalten, um die Effektivität sicherheitspolitischer Maßnahmen zu steigern.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Polizei- oder Sicherheitsbehörde arbeitest und Berichte zur Kriminalität erstellst oder analysierst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du politisch verantwortlich bist und Entscheidungen auf Basis von Kriminalitätsberichten triffst.
  • Ja, wenn du Teil der Bevölkerung bist und dich für die Innere Sicherheit und die Transparenz von Kriminalitätsberichten interessierst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Transparenz und Genauigkeit von Kriminalitätsstatistiken interessiert.
  • Ja, wenn du die Auswirkungen von Migration auf die Innere Sicherheit diskutierst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Vorhaben sicherheitsrelevante Fehlentwicklungen in Teilen der Bevölkerung offen benennen und die Polizei- und Sicherheitsbehörden in die Lage versetzen, besser auf mangelnde Integrationsbereitschaft oder -fähigkeit bestimmter Bevölkerungsgruppen zu reagieren. Eine transparente Berichterstattung soll politische Entscheidungsträger in die Lage versetzen, rechtzeitig und angemessen zu handeln.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Polizeiliche Kriminalstatistik und das Berichtswesen zur Ausländerkriminalität sind nicht einheitlich und umfassend transparent gestaltet.

Geplant ist

Es sollen verbesserte bundeseinheitliche Berichtsstandards eingeführt werden, die eine transparente Darstellung der Ausländerkriminalität ermöglichen.

Beispiel: Die Berichte würden detailliert die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) nach Herkunft aufschlüsseln und so eine differenzierte Analyse ermöglichen.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Erfassung und Darstellung von Kriminalitätsdaten erfolgt uneinheitlich und ohne umfassende Transparenz.

Neu: Die Bundesregierung soll in Zusammenarbeit mit den Ländern verbesserte Berichtsstandards festlegen, um eine transparente Darstellung zu gewährleisten.

In der Praxis: Es würde eine einheitlichere und transparentere Datenbasis geschaffen, die politische Entscheidungen fundierter unterstützen könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung transparenter Berichtsstandards könnte die öffentliche Debatte über Kriminalität und Migration sachlicher und fundierter werden.
  • Die detaillierte Aufschlüsselung der Kriminalitätsdaten könnte zu einer genaueren Analyse und gezielteren sicherheitspolitischen Maßnahmen führen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, um einheitliche Standards zu etablieren.
  • Es könnte Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen geben.

Offene Fragen

  • Wie sollen die neuen Berichtsstandards konkret ausgestaltet werden?
  • Welche technischen und organisatorischen Maßnahmen sind nötig, um die einheitliche Erfassung und Darstellung der Daten sicherzustellen?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Transparenz von Kriminalitätsberichten und die Auswirkungen von Migration auf die Innere Sicherheit betrifft.
  • In der öffentlichen Debatte wird erörtert, wie umfassende und transparente Daten die Sicherheitspolitik beeinflussen können.

Wer ist betroffen?

Polizei- und SicherheitsbehördenPolitische EntscheidungsträgerBevölkerung, insbesondere Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund