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Antrag

Queerfeindliche Hasskriminalität wirksam bekämpfen und die rechtliche Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie anderen queeren Personen (LSBTIQ-Personen) beenden

Initiator: Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz Eingereicht: 10.06.2026 BT-Drs. 21/6416
Aktueller Status:Beschlussempfehlung liegt vor
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, queerfeindliche Hasskriminalität wirksam zu bekämpfen und die rechtliche Diskriminierung von LSBTIQ-Personen zu beenden.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du LSBTIQ-Person bist und von Diskriminierung betroffen bist.
  • Ja, wenn du Teil einer Regenbogenfamilie bist und rechtliche Gleichstellung anstrebst.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einer Sicherheitsbehörde arbeitest und für den Schutz von CSDs verantwortlich bist.
  • Ja, wenn du CSD-Veranstalter bist und Sicherheitskonzepte mitentwickelst.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die rechtliche Gleichstellung und der Schutz von Minderheiten interessiert.
  • Ja, wenn du an gesellschaftlichen Debatten über Diskriminierung und Gleichstellung teilnimmst.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll der Antrag dazu beitragen, die Sicherheit queerer Menschen zu verbessern und rechtliche Gleichstellung zu erreichen, insbesondere durch ein explizites Diskriminierungsverbot im Grundgesetz und die Gleichstellung von Regenbogenfamilien im Abstammungsrecht.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Queerfeindliche Gewalt und Diskriminierung sind in Deutschland ein Problem, das durch verschiedene Vorfälle, etwa bei CSDs, sichtbar wird.

Geplant ist

Der Antrag sieht vor, queerfeindliche Hasskriminalität stärker zu bekämpfen und die rechtliche Diskriminierung von LSBTIQ-Personen zu beenden, unter anderem durch ein Diskriminierungsverbot im Grundgesetz.

Beispiel: Wenn der Antrag umgesetzt würde, könnte es ein explizites Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz geben, was rechtliche Schritte gegen Diskriminierung erleichtern könnte.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Derzeit gibt es kein explizites Diskriminierungsverbot aufgrund der sexuellen Identität im Grundgesetz.

Neu: Der Antrag fordert die Aufnahme eines solchen Verbots in das Grundgesetz.

In der Praxis: Ein explizites Diskriminierungsverbot könnte die rechtliche Grundlage für den Schutz von LSBTIQ-Personen stärken.

Mögliche Folgen

  • Durch die Aufnahme eines Diskriminierungsverbots im Grundgesetz könnte die rechtliche Gleichstellung von LSBTIQ-Personen gestärkt werden.
  • Sicherheitsbehörden könnten stärker sensibilisiert und in die Pflicht genommen werden, umfassende Sicherheitskonzepte für CSDs zu entwickeln.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Antrags würde zusätzliche Sensibilisierungsmaßnahmen bei Sicherheitsbehörden erfordern.
  • Die rechtliche Anpassung des Grundgesetzes erfordert eine breite politische Zustimmung, die derzeit nicht gegeben ist.

Offene Fragen

  • Wie sollen die vorgeschlagenen Maßnahmen konkret finanziert werden?
  • Welche konkreten Schritte sind zur Umsetzung des Diskriminierungsverbots im Grundgesetz geplant?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, weil es die Sicherheit und Gleichstellung queerer Menschen betrifft und gesellschaftliche Debatten über Diskriminierung und Minderheitenschutz anstößt.
  • Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie der Schutz queerer Menschen am besten erreicht werden kann und welche Rolle der Staat dabei spielen sollte.

Wer ist betroffen?

LSBTIQ-PersonenSicherheitsbehördenVeranstalter von CSDsRegenbogenfamilien