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Antrag

Spitzensportförderung transparent, wirksam und zukunftsfest gestalten

Initiator: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Eingereicht: 24.02.2026 BT-Drs. 21/4292
Aktueller Status:Überwiesen
Drucksache (PDF)

Worum geht es?

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag eingebracht, der darauf abzielt, die Spitzensportförderung in Deutschland transparenter, wirksamer und zukunftsfest zu gestalten.

Betrifft dich das?

Direkt betroffen

  • Ja, wenn du als Athlet*in im Spitzensport tätig bist.

Indirekt betroffen

  • Ja, wenn du in einem Sportverband arbeitest, der von staatlicher Förderung abhängig ist.
  • Ja, wenn du in der Bundesregierung mit Sportförderung befasst bist.

Gesellschaftliches Interesse

  • Ja, wenn dich die Transparenz und Effizienz der staatlichen Spitzensportförderung interessiert.
  • Ja, wenn dir die Rechte und Mitbestimmung von Athlet*innen wichtig sind.
  • Ja, wenn du an der Integrität und den Werten im Sport interessiert bist.

Ziel des Vorhabens

Laut den Initiatoren soll das Problem der intransparenten und ineffizienten Spitzensportförderung gelöst werden, um bessere sportliche Ergebnisse zu erzielen und das Vertrauen der Athlet*innen, Verbände und der Öffentlichkeit zu stärken.

Was ändert sich konkret?

Was ändert sich?

Aktuelle Situation

Die Spitzensportförderung erfolgt derzeit ohne einheitliches Transparenzportal und ohne verbindliche Einbindung der Athlet*innen in Entscheidungsprozesse.

Geplant ist

Ein öffentlich zugängliches Transparenzportal soll geschaffen werden, das Förderentscheidungen, Mittelverteilungen und Evaluationsergebnisse dokumentiert. Athlet*innen sollen mit Stimmrecht in Entscheidungsgremien eingebunden werden.

Beispiel: Ein/e Athlet*in könnte künftig direkt nachvollziehen, wie Förderentscheidungen getroffen werden und hätte Mitspracherecht in den entsprechenden Gremien.

Auswirkungen auf bestehende Abläufe

Bisher: Die Förderkriterien und -entscheidungen sind intransparent und die Mitbestimmung der Athlet*innen ist nicht verbindlich geregelt.

Neu: Es soll ein Transparenzportal eingeführt werden und Athlet*innen sollen mit Stimmrecht in die Entscheidungsgremien eingebunden werden.

In der Praxis: Athlet*innen hätten mehr Einblick in die Förderprozesse und könnten aktiv an Entscheidungen teilhaben, was das Vertrauen in die Förderstrukturen stärken könnte.

Mögliche Folgen

  • Durch die Einführung eines Transparenzportals könnte die Nachvollziehbarkeit von Förderentscheidungen verbessert werden.
  • Die Einbindung von Athlet*innen in Entscheidungsprozesse könnte deren Mitbestimmung und Zufriedenheit erhöhen.

Zu beachten

  • Die Umsetzung des Transparenzportals erfordert technische Infrastruktur und könnte zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeuten.
  • Die systematische Berücksichtigung der Athlet*innenrechte könnte zu Anpassungen in bestehenden Förderstrukturen führen.

Offene Fragen

  • Wie wird die technische Umsetzung des Transparenzportals konkret gestaltet?
  • Welche finanziellen Mittel werden für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen bereitgestellt?

Warum reden viele darüber?

  • Das Thema erhält Aufmerksamkeit, da es um die Effizienz und Transparenz der Spitzensportförderung geht, die für das internationale Ansehen Deutschlands und die Motivation junger Menschen von Bedeutung ist.
  • Es wird diskutiert, wie die Mitbestimmung der Athlet*innen verbessert und die Integrität im Sport gewährleistet werden kann.

Wer ist betroffen?

Athlet*innen im SpitzensportSportverbändeBundesregierung